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LOCKGEDOWND// Konzert-Lesung »Texte die was keine Lieder geworden sind« – „Kultur im Dritten“ – Thalia Wien Mitte

Dezember 4 @ 17:00 - 18:30

Kostenlos

Der Autor und Musiker Thomas Andreas Beck liest sein aktuelles Buch „Texte die was keine Lieder geworden sind“ (Goldegg Verlag) – die Gitarre ist natürlich mit dabei und so wird es an diesem Abend auch Texte geben, die zu Liedern geworden sind – acht davon sind auf seinem aktuellen Album »Alles brennt« (Vinyl, CD, 2021, Hoanzl) zu hören.

»Texte die was keine Lieder geworden sind« – Ein Lyrikbuch der anderen Art. Eindringlich, schonungslos – am Ende mit Hoffnung und 20 Regeln zum Glück.

„Seine sowieso intensiven und nicht alltäglichen Texte erhalten dadurch eine weitere Tiefe und man kann dieses Album eigentlich als Hörbuch im besten Sinne bezeichnen!“ (Pop Info Österreich)

„Seine Stimme erinnert an den unvergesslichen Ludwig Hirsch, seine Kompositionen sind ähnlich düster reduziert, seine Texte eindringlich und klug.“ (Film, Sound und Media)

Die obigen Zitate spannen das Koordinatensystem für das neue Buch von Thomas Andreas Beck auf: „Texte die was keine Lieder geworden sind. 20 Regeln zum Glück“. Denn wie einst die Dichter der Antike, die auch Sänger waren, deckt Beck in seinem kreativen Schaffen Text und Musik gleichwertig ab – manche Texte werden nicht vertont und finden sich in diesem Buch wieder, andere werden zu Liedern und landen auf CDs und Streaming-Plattformen. Im Jahr 2017 schafft es das Lied „Heim“, das den Wiener Heimskandal thematisiert, in die Top 10 der Liederbestenliste.

In seinen Texten arbeitet sich Beck an schwer verdaulichen Brennpunkt-Themen wie Kindesmissbrauch, Nationalsozialismus und Rassismus ab. Mit zum Teil drastischen Bildern („Meine ganze Liebe prügle ich euch für mich / wieder aus euch heraus“) legt er den Finger in die Wunde und streut Salz hinein. Frei nach Hubert von Goiserns „Brenna tuats guat“ – denn der zunächst brennende Schmerz bedeutet in weiterer Folge Desinfektion oder eben Heilung. Beck hält der Spaßgesellschaft, die sich von Werbung einlullen lässt, unaufhörlich den Spiegel vor. Thomas Andreas Beck zeigt das Wiedererstarken von rechts-nationalen Tendenzen in Gesellschaft und Politik auf: „Es ist ein Buch über den Alltag in Reihenhaussiedlungen, über den gefährlichen Populismus der Gegenwart und die heilende Kraft der Freundschaft und Selbstermächtigung“, so Beck.

„Texte die was keine Lieder geworden sind. 20 Regeln zum Glück“ ist sein drittes Buch. „ich lebe sterbe“ (2003) wurde vom Bundeskanzleramt als schönstes Buch des Jahres ausgezeichnet – Gestalter Clemens Schedler hat auch dieses Mal für die Gestaltung gesorgt. Wie schreibt Zen-Meisterin Anna Gamma im Klappentext des Buches? „Der Schrei zum Himmel ist fast unerträglich laut“. Richtig. Ein ernstes Buch, das in unsere Abgründe schaut und gleichzeitig Hoffnung gibt.

Ö1 Leporello berichtete:
https://oe1.orf.at/programm/20200218/588899/Lieder-und-Leder
https://www.youtube.com/watch?v=kiuIy19_iP8

Thomas Andreas Beck mit Thomas Pronai: »Alles brennt« (VÖ: 5.2.2021)

Die Idee zu einer gemeinsamen Band, eine Musikkassette mit analogen Demoaufnahmen und eine harte Corona-Ausgangssperre. Gepaart mit dem Drang, den eigenen Krisen-Frust in ein Kunstwerk zu verwandeln, All das stand am Anfang dieses Albums.

Aber der Reihe nach. 2021; Thomas Andreas Beck ist als Musiker zurück: Sein neues Album „Alles brennt“ ist ein poetisches, nachdenkliches und leidenschaftliches Werk. Ruhig und eindringlich. „Es ist vielleicht mein wichtigstes Album. Es ist authentisch, ich konnte gemeinsam mit Thomas Pronai meine Lieder auf den Punkt bringen“, sagt Beck und spricht seinen Produzenten und Mitmusiker an: Im Container-Recordings-Studio hat Thomas Pronai das Album „Alles brennt“ aufgenommen und produziert. Zur akustischen Singer-Songwriting-Gitarre steuert Pronai kongenial ab und an Harmonium, E-Gitarren und sphärische Orgeln bei, die für eine dichte Atmosphäre sorgen.

 

„Alles brennt“ (Artwork: Devi Saha) ist ein Album zur Zeit, zu einer durch Corona verdichteten und beschleunigten Zeitenwende, deren Abgründe Beck anspricht: Empathielosigkeit, Flucht, Leid und Kriegshetze. „Lager brennen, Zelte brennen“, singt Beck im Titellied und verweist direkt auf die Zustände auf der Insel Lesbos. Die müssen nicht so bleiben. Feuer hat die Kraft der Zerstörung und gleichzeitig die Kraft Neues und Veränderung zu erschaffen – „Alles brennt“!

 

Für „Schaut’s hin“, ein für dieses Album nochmals aufgenommenes älteres Stück, wird von Pronai eine bedrohlich-düstere, musikalische Kulisse aufgebaut. Thomas Pronai hat seine Instrumental-Spuren während des ersten Lockdowns, in nächtlichen Sessions eingespielt. „Das Album spiegelt auch meine Befindlichkeiten wider“, sagt Pronai. Das Eröffnungstück „Zauberlehrling“ hat Beck geschrieben als Trump Präsident wurde. Jetzt wird Trump aus dem Amt gejagt und dieses Lied über populistische Verführer bleibt als Zeitdokument bestehen. (Zitat: Baust auf Geld – in einer Welt – die ohne Liebe zerfällt. Du bist vom Mangel gewählt.„)

 

„Brenna tuat’s guat“ textete einst Hubert von Goisern und Hansi Langsang: „Keine Angst“ – und zwischen diesen Koordinaten reiht sich „Alles brennt“ ein. Schon Thomas Andreas Becks erstes Album hieß „Mei Herz brennt“ und auf dem Album „Stille führt“ – alleine in einer Hütte im Wald eingespielt – war ein knisternder Ofen zu hören.

 

Thomas Andreas Beck ist Liedermacher, Dichter und Autor, geboren 1968 in Wien. Seit mehr als 30 Jahren schreibt er Texte und Lieder über in Österreich verdrängte Themen. „Texte, die was keine Lieder geworden sind“ (Goldegg: Wien: 2020) – Becks aktuelles Buch legt mit aphoristischen Gedichten und Texten den Finger in die Wunden unserer Gesellschaft und Geschichte. „Alles brennt“ ist sein fünftes Album. 

Discographie: „Alles brennt“ (2021), „Stille führt“ (2017), „Knistern“ (2013), „Freude“ (2012), „Mei Herz brennt“ (2009)

Pressestimmen bisher:

https://thomasandreasbeck.at/2021/03/18/pressestimmen-zu-alles-brennt/

 „Sein jüngstes Album überzeugt mit der richtigen Mischung aus Feeling und Relevanz“ (Samir Köck, Die Presse)

 „Zielsicher auf den Punkt gebracht, mitten in’s Schwarze zentriert“ (Concerto Magazin)

 „Die acht Nummern kriechen in’s Unterfutter“ (Peter Grubmüller, OÖ Nachrichten)

 „Seine Stimme erinnert an den unvergesslichen Ludwig Hirsch, seine Kompositionen sind ähnlich düster reduziert, seine Texte eindringlich und klug.“ (Film, Sound und Media)

„Seine sowieso intensiven und nicht alltäglichen Texte erhalten dadurch eine weitere Tiefe und man kann dieses Album eigentlich als Hörbuch im besten Sinne bezeichnen!“ (Pop Info Österreich)

 „Ein hartes Album, das nichts beschönigt und gnadenlos auf Unrecht verweist“ (skug zum Album „Stille führt“)

 

Interview zu „Alles brennt“: https://vimeo.com/498094813/556f5d99bc

Kurzfilm  (teaser) zu „Alles brennt“: https://vimeo.com/499654461/f1ae710650

Musikvideo  zu „Alles brennt“: https://vimeo.com/495734073/f5e84ec0dc

 Kontakt: http://www.thomasandreasbeck.at

Management: Medienmanufaktur Wien, http://www.medienmanufaktur.com, charlie.bader@medienmanufaktur.com, t.: +43 664 8294406

Vertrieb: Hoanzl, www.hoanzl.at

Details

Datum:
Dezember 4
Zeit:
17:00 - 18:30
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Thalia Wien Landstrasse
Landstraßer Hauptstraße 2a/2b Wien 1030 Österreich