Nichts ist so
schwach wie
gespielte
Stärke.
Der
Moment der
Umkehr
fühlt sich wie
Stillstand
an
Ich glaube,
ich hatte gar keine
Schreibmaschine.
Dorf
mehr als Dorf schaffen wir
Trottel Menschen nicht.
Wie lange noch
will ich mir
diese bescheuerten
Fragen stellen
Wie lange noch
will ich mir
diese feigen
Antworten
glauben
Viel einfacher
noch viel mehr
Vereinfachter
Der Mensch
ist des Menschen
Mensch.
WIE FINDE ICH
HERAUS OB ICH
ANFANGE VERRÜCKT
ZU WERDEN?
immer und immer
nur das, was
ich nicht sehen
kann.
Ergebnis meiner
Überlegtheiten:
Ernüchterung
Wie manche Leute
In mich hineinrufen
Da gibt es nichts
herauszuschallen
Ich beisse nur
und belle
nicht.
So sehr
wütend
wie ich bin
muss ich sehr sehr
traurig
dich sogar freuen
Es aushalten,
dich sogar freuen,
wenn andere deine Ideen
als die ihren erzählen.
Es aushalten,
dich sogar hineinfühlen,
in andere, die deine Ideen
als die ihren brauchen.
Es genießen,
dich sogar freuen,
wenn du anderen deine Ideen
als die ihren lässt.
Angst
vor den
Anderen
ohne
Angst
Grenzen
sind keine
Linien sondern
Raum
Zinsen steigen
Märkte rutschen
Banken werten
Nöte kaufen
Preise laufen
Kredite platzen
Gelder brennen
Helden fallen
Alle zahlen
Heute
habe ich mich etwas
ausgedacht
Raue Schale
Rauer Kern
Vor mir
meine Welt
hinter dem Vorhang
ihr Schatten.
Das Leben ist eine einzige
Steuererklärung
Ich hatte entweder
zu viel um die Ohren oder ich hatte
zu wenige
Ohren.
Wer das Dorf nicht ehrt
ist die Stadt nicht wert
Es ist eine Kunst
Publikum von Kunden
unterscheiden zu
können.
abundzu
musstdu
tunwas
getanwerdenmuss
nämlichschluss
Hüte dich vor den
Humorbefreiten
Wenn ich schreibe
was ich sehe
zerreißt es
mich.
Was sein soll
geht leicht.
Ich war nie fort
Ich war nur still
Vergangenheit
vergehen
lassen
Zukünftigkeit
erfinden
Der
Frühe
Wurm
hat einen
Vogel
Es wird nicht
ohne dreckige Sprache
gehen.
Fall
Mut
Hoch
Vor
Jedes
wohl überlegte Wort
sagte ich nicht
Ich stecke
in nicht gestellten Fragen fest
weil ich mich
vor den Antworten
fürchte
Bitte
bitte
mich
Die Nazikeule
schenke ich
euch
nicht
Viel früher
anfangen zu wissen
wer
was
wo
kann
In Österreich
bestimmen die Unerfolgreichen
wer erfolgreich sein darf.
Österreich ist
für unsere Verhältnisse
zu gross.
Das Böse
gehorcht dem
Willen
mit niemaden
gar niemandem
will ich
tauschen
Man
fand die beiden leblos
unter einem Berg aus
Ja, aber.
manchmal
grausts mir
vor mir
selber
Wer die Wahrheit sagt
braucht eine lange
Nabelschnur
Ob
Geburt
und
Sterben
wirklich
der selbe Gott
erfunden
hat
?
Nichts
außer
Nie wieder
Dürfen
Können
Wollen
Müssen
Endlich
wieder
Zeit
für
Nichts
Sprachlos
schrieb ich
mit fehlenden
Worten
Fürchterlich
Fürchteichmich
Waswennich
Waswenndich
Woherauchimmer
Wohinerimmer
Männerscheisse
Männerweisse
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt.
Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt.
Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Ich war es auch ich kenne es ein zwanzigjähriger Mann zu sein ein weltgefährlichstes Säugetier. Soldat war ich und ich war es gerne es gab da etwas in mir etwas radikales etwas suchendes etwas übermächtiges etwas unkontrolliertes kribbeliges wildes trauriges zorniges und zugleich roch ich die Freiheit meines Lebens die Unabhängigkeit meines Lebens das Ende der Kindheit das Endgültige das Aufregende vor mir die Wildheit des Rechthabens des Körpers da waren Rausch und Risiko meine besten Freude und da waren falsche Freunde mein größter Rausch und Risiko und da waren einige sehr wenige auch wilde aber gute richtig gute echte Freunde alle waren wir zwanzigjährige gefährlichste Säugetiere der Welt und da waren Drogen aller Art da war Sex aller Art da war Härte aller Art und Verzweiflungen aller Art. Wir waren alle führungslos allwissend stark und tapfer wir alle hatten keine Angst vor gar nichts. Autofahrten im Zustand der besoffenen Bewusstlosigkeit, Sprünge aus zu hohen Stockwerken, Schlägereien mit Fahrlässigkeit und viel ja sehr viel Glück im Unglücklichen. Liebeskummer an allen Ecken Mobbing und Grausamkeiten Hass gegen andere gegen andersartige Gewalt für die eigene Position für den Stolz für die eigene Rechtfertigung jeder Schlag in die Goschn des Anderen war ein unsichtbarer Stern mehr an der unsichtbaren informellen Uniform eine Stufe höher auf unserer Hierarchie. Selten um ehrlich zu sein gar nicht nie ging es um Gefühle um Gespräche um Zärtlichkeit um Verstehen immer ging es um Stärke um Setzung um Besetzung um Kampf.
Da waren diese Ausbildner. Gehasst fast alle gehasst für ihr Dasein, ihre Macht über uns ihre Regelwerke Sadismus Willkür und Strafen. Sie beherrschten und stellten uns in Reih und Glied unter Zwang und Drohung sie hatten die Kontrolle die Macht sie waren die Hierarchie die Wand gegen die wir donnerten die Wände die uns allseitig den Weg versperrten uns zusammenpferchten und nur ab und zu in eine kontrollierte Richtung schickten uns auf irgendeine Bedrohung auf einen Feind auf einen Krieg los schickten Löcher graben Waffen putzen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen immer die Munition die scharfe Munition versteckt mit Platzpatronen und PengPeng Rufen aus den selbst gegrabenen Erdlöchern heraus. Gedrillt sekkiert geschunden bestraft gequält unterworfen.
Bis zu dem Tag an dem die scharfe Munition es war der Tag an dem alle ja alle still wurden andächtig konzentriert und klar es war der Tag an dem ich wir uns erwachsen fühlten ernst genommen zugemutet verantwortet erlaubt der Tag an dem man ja man mir uns die Verantwortung über Leben und Tod in die Hände gelegt hat mir die Möglichkeit für zehn Schuss tödlichste StG 58 Munition in alle nur erdenklichen Himmelsrichtungen zu ballern ja auch neun in die Menge und eine letze in mich – es war ab diesem Augenblick meine nur meine alleinige meine zwanzigjährig gefährlichstes Säugetier der Welt Entscheidung.
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt. Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Wir
müssen
uns wieder
mehr
fürchten.
Alle
Paar
Wochen
zerbricht die
Ganze
Welt
Ich verdränge
perfekt
dass ich
perfekt
verdränge
Nichts
ist so
voll
wie mein
leerer
Raum
wir
werden
das gebraucht
werden
brauchen
Ich liebe den
Rausch
weit mehr als
er mich
Ich habe
mit mir
Still
Schweigen
vereinbart
Ein
Ende von Krieg
öffnet den Boden
der
Lüge
fur einen
Moment
Wahrheit
MICH HINEIN WERFEN
HINEIN VERWERFEN
VERNICHTUNG
VERHINDERUNGEN
ZEIT. VERBRINGUNG
MIT WERKEN
ZEIT. VERGEUDUNG
FÜR PUBLIKUM
WEITER WEITER IMMER
TIEFER TIEFER IMMER
STILLER STILLER
IMMER
MICH VER NICHT EN
LEBEN LEBEN IMMER
STERBEN STERBEN
IMMER
Wind
still Rad
fad
Ich brauchte
euer
Geld
Narzissmus
ist die
Gesundheit
der Wirtschaft
Der Keller
ist dem
Österreicher
sein
Aussichtsturm
Helden fallen
Alle zahlen
Geld
Schein
Heiliger
Wer in
Österreich
berühmt sein
will ist
kleinheits
wahnsinnig
so viel
Zukunft
wie möglich
so wenig
Vergangenheit
wie notwendig
Wo Geld der
einzige
Inhalt ist
geht es
inhaltlich
um Nichts.
Stille führt
Vernichtung
der
Verhinderungen
Die
Wirtschaft
ist eine
Scheibe
Nichts ist so
schwach wie
gespielte
Stärke.
Der
Moment der
Umkehr
fühlt sich wie
Stillstand
an
Ich glaube,
ich hatte gar keine
Schreibmaschine.
Dorf
mehr als Dorf schaffen wir
Trottel Menschen nicht.
Wie lange noch
will ich mir
diese bescheuerten
Fragen stellen
Wie lange noch
will ich mir
diese feigen
Antworten
glauben
Viel einfacher
noch viel mehr
Vereinfachter
Der Mensch
ist des Menschen
Mensch.
WIE FINDE ICH
HERAUS OB ICH
ANFANGE VERRÜCKT
ZU WERDEN?
immer und immer
nur das, was
ich nicht sehen
kann.
Ergebnis meiner
Überlegtheiten:
Ernüchterung
Wie manche Leute
In mich hineinrufen
Da gibt es nichts
herauszuschallen
Ich beisse nur
und belle
nicht.
So sehr
wütend
wie ich bin
muss ich sehr sehr
traurig
dich sogar freuen
Es aushalten,
dich sogar freuen,
wenn andere deine Ideen
als die ihren erzählen.
Es aushalten,
dich sogar hineinfühlen,
in andere, die deine Ideen
als die ihren brauchen.
Es genießen,
dich sogar freuen,
wenn du anderen deine Ideen
als die ihren lässt.
Angst
vor den
Anderen
ohne
Angst
Grenzen
sind keine
Linien sondern
Raum
Zinsen steigen
Märkte rutschen
Banken werten
Nöte kaufen
Preise laufen
Kredite platzen
Gelder brennen
Helden fallen
Alle zahlen
Heute
habe ich mich etwas
ausgedacht
Raue Schale
Rauer Kern
Vor mir
meine Welt
hinter dem Vorhang
ihr Schatten.
Das Leben ist eine einzige
Steuererklärung
Ich hatte entweder
zu viel um die Ohren oder ich hatte
zu wenige
Ohren.
Wer das Dorf nicht ehrt
ist die Stadt nicht wert
Es ist eine Kunst
Publikum von Kunden
unterscheiden zu
können.
abundzu
musstdu
tunwas
getanwerdenmuss
nämlichschluss
Hüte dich vor den
Humorbefreiten
Wenn ich schreibe
was ich sehe
zerreißt es
mich.
Was sein soll
geht leicht.
Ich war nie fort
Ich war nur still
Vergangenheit
vergehen
lassen
Zukünftigkeit
erfinden
Der
Frühe
Wurm
hat einen
Vogel
Es wird nicht
ohne dreckige Sprache
gehen.
Fall
Mut
Hoch
Vor
Jedes
wohl überlegte Wort
sagte ich nicht
Ich stecke
in nicht gestellten Fragen fest
weil ich mich
vor den Antworten
fürchte
Bitte
bitte
mich
Die Nazikeule
schenke ich
euch
nicht
Viel früher
anfangen zu wissen
wer
was
wo
kann
In Österreich
bestimmen die Unerfolgreichen
wer erfolgreich sein darf.
Österreich ist
für unsere Verhältnisse
zu gross.
Das Böse
gehorcht dem
Willen
mit niemaden
gar niemandem
will ich
tauschen
Man
fand die beiden leblos
unter einem Berg aus
Ja, aber.
manchmal
grausts mir
vor mir
selber
Wer die Wahrheit sagt
braucht eine lange
Nabelschnur
Ob
Geburt
und
Sterben
wirklich
der selbe Gott
erfunden
hat
?
Nichts
außer
Nie wieder
Dürfen
Können
Wollen
Müssen
Endlich
wieder
Zeit
für
Nichts
Sprachlos
schrieb ich
mit fehlenden
Worten
Fürchterlich
Fürchteichmich
Waswennich
Waswenndich
Woherauchimmer
Wohinerimmer
Männerscheisse
Männerweisse
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt.
Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt.
Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Ich war es auch ich kenne es ein zwanzigjähriger Mann zu sein ein weltgefährlichstes Säugetier. Soldat war ich und ich war es gerne es gab da etwas in mir etwas radikales etwas suchendes etwas übermächtiges etwas unkontrolliertes kribbeliges wildes trauriges zorniges und zugleich roch ich die Freiheit meines Lebens die Unabhängigkeit meines Lebens das Ende der Kindheit das Endgültige das Aufregende vor mir die Wildheit des Rechthabens des Körpers da waren Rausch und Risiko meine besten Freude und da waren falsche Freunde mein größter Rausch und Risiko und da waren einige sehr wenige auch wilde aber gute richtig gute echte Freunde alle waren wir zwanzigjährige gefährlichste Säugetiere der Welt und da waren Drogen aller Art da war Sex aller Art da war Härte aller Art und Verzweiflungen aller Art. Wir waren alle führungslos allwissend stark und tapfer wir alle hatten keine Angst vor gar nichts. Autofahrten im Zustand der besoffenen Bewusstlosigkeit, Sprünge aus zu hohen Stockwerken, Schlägereien mit Fahrlässigkeit und viel ja sehr viel Glück im Unglücklichen. Liebeskummer an allen Ecken Mobbing und Grausamkeiten Hass gegen andere gegen andersartige Gewalt für die eigene Position für den Stolz für die eigene Rechtfertigung jeder Schlag in die Goschn des Anderen war ein unsichtbarer Stern mehr an der unsichtbaren informellen Uniform eine Stufe höher auf unserer Hierarchie. Selten um ehrlich zu sein gar nicht nie ging es um Gefühle um Gespräche um Zärtlichkeit um Verstehen immer ging es um Stärke um Setzung um Besetzung um Kampf.
Da waren diese Ausbildner. Gehasst fast alle gehasst für ihr Dasein, ihre Macht über uns ihre Regelwerke Sadismus Willkür und Strafen. Sie beherrschten und stellten uns in Reih und Glied unter Zwang und Drohung sie hatten die Kontrolle die Macht sie waren die Hierarchie die Wand gegen die wir donnerten die Wände die uns allseitig den Weg versperrten uns zusammenpferchten und nur ab und zu in eine kontrollierte Richtung schickten uns auf irgendeine Bedrohung auf einen Feind auf einen Krieg los schickten Löcher graben Waffen putzen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen schiessen zerlegen putzen zusammenbauen immer die Munition die scharfe Munition versteckt mit Platzpatronen und PengPeng Rufen aus den selbst gegrabenen Erdlöchern heraus. Gedrillt sekkiert geschunden bestraft gequält unterworfen.
Bis zu dem Tag an dem die scharfe Munition es war der Tag an dem alle ja alle still wurden andächtig konzentriert und klar es war der Tag an dem ich wir uns erwachsen fühlten ernst genommen zugemutet verantwortet erlaubt der Tag an dem man ja man mir uns die Verantwortung über Leben und Tod in die Hände gelegt hat mir die Möglichkeit für zehn Schuss tödlichste StG 58 Munition in alle nur erdenklichen Himmelsrichtungen zu ballern ja auch neun in die Menge und eine letze in mich – es war ab diesem Augenblick meine nur meine alleinige meine zwanzigjährig gefährlichstes Säugetier der Welt Entscheidung.
Zwanzigjährige Männer sind das gefährlichste Säugetier der Welt. Sagte er im Radio, der Experte. Darüber denke ich.
Wir
müssen
uns wieder
mehr
fürchten.
Alle
Paar
Wochen
zerbricht die
Ganze
Welt
Ich verdränge
perfekt
dass ich
perfekt
verdränge
Nichts
ist so
voll
wie mein
leerer
Raum
wir
werden
das gebraucht
werden
brauchen
Ich liebe den
Rausch
weit mehr als
er mich
Ich habe
mit mir
Still
Schweigen
vereinbart
Ein
Ende von Krieg
öffnet den Boden
der
Lüge
fur einen
Moment
Wahrheit
MICH HINEIN WERFEN
HINEIN VERWERFEN
VERNICHTUNG
VERHINDERUNGEN
ZEIT. VERBRINGUNG
MIT WERKEN
ZEIT. VERGEUDUNG
FÜR PUBLIKUM
WEITER WEITER IMMER
TIEFER TIEFER IMMER
STILLER STILLER
IMMER
MICH VER NICHT EN
LEBEN LEBEN IMMER
STERBEN STERBEN
IMMER
Wind
still Rad
fad
Ich brauchte
euer
Geld
Narzissmus
ist die
Gesundheit
der Wirtschaft
Der Keller
ist dem
Österreicher
sein
Aussichtsturm
Helden fallen
Alle zahlen
Geld
Schein
Heiliger
Wer in
Österreich
berühmt sein
will ist
kleinheits
wahnsinnig
so viel
Zukunft
wie möglich
so wenig
Vergangenheit
wie notwendig
Wo Geld der
einzige
Inhalt ist
geht es
inhaltlich
um Nichts.
Stille führt
Vernichtung
der
Verhinderungen
Die
Wirtschaft
ist eine
Scheibe
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Aktuelles
WOFÜR IST ÖSTERREICH FREI?
Wörter auf meine Mühle: ein literarisches Aufeinandertreffen
In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Wander Bertoni, »Dienstag nach Vorschrift«, dem Österreichischen PEN-Club und dem PEN-Burgenland.
24. Oktober 2026
15.30–20.00 Uhr
Freilichtmuseum Wander Bertoni, Gritsch Mühle 1, 7092 Winden am See
Busabfahrt ab Wien: 14.00 Uhr
Zwei PEN-Autoren wollen es wissen: Wofür ist dieses Land frei?
Thomas Andreas Beck und David Hassbach laden in Kooperation mit dem Österreichischen und dem Burgenländischen PEN-Club sowie dem Freilichtmuseum Wander Bertoni zu einer offenen Lesung und Performance in der ehemaligen Gritsch Mühle.
Textschaffende sind eingeladen, sich mit der Frage „Wofür ist Österreich frei?“ auseinanderzusetzen: sie zu drehen und zu wenden, sich an ihr abzuarbeiten, sie zu zerlegen und neu zusammenzubauen. In der Mühle werden dabei keine Körner gemahlen, sondern Gedanken, Worte und Widersprüche in Bewegung gebracht.
Texte können mitgebracht werden oder vor Ort, inspiriert von der Umgebung, impulshaft entstehen. Vier Schreibmaschinen stehen dafür bereit.
Auf der gemeinsamen Lesebühne bekommt jeder Text seine Zeit und die Aufmerksamkeit aller. Den musikalischen Auftakt gestaltet Kristian Musser, bevor die burgenländische PEN-Autorin Katrin Bernhardt und der aus dem Iran geflüchtete Lyriker und PEN-Autor Soheil Zamani die literarische Bühne eröffnen.
Ein literarisches Happening, ein Betriebsausflug für Literaturbegeisterte, eine experimentelle Exkursion, eine Landpartie für Sprache, ein Symposium rund um eine Frage.
Vor allem aber: eine Einladung zum Austausch über Grenzen hinweg.
Damit literarische Szenen einander begegnen, sich konfrontieren und stören, verbinden und gegenseitig inspirieren.
Anfahrt
Die Anreise mit dem Zug und Auto ist möglich, Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.
Für Teilnehmer aus Wien gibt es einen kostenlosen Bustransfer nach Winden am See und retour. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Voranmeldung erforderlich bei:
Thomas Andreas Beck: tab@thomasandreasbeck.at
Ablauf
14.00 Uhr – Busabfahrt: Wien, Operngasse 4, Buszone (Mitfahrt nur nach Voranmeldung)
15.30 Uhr – Ankunft im Freilichtmuseum Wander Bertoni, Winden am See
16.30 Uhr – Offene Lesung & Performance
18.00 Uhr – Gemeinsamer Austausch bei Getränken und Snacks
20.00 Uhr – Rückfahrt nach Wien
Freilichtmuseum Wander Bertoni

Worte auf meine Mühlen / Literarisches Aufeinandertreffen im Freiluftmuseum Wander Bertoni
phil - Cafe, Buchhandlung& Bar in Wien
Mein neues Buch wird erstmals präsentiert - gemeinsam mit einem überaus besonderen jklassischen Musiker an meiner Seite.
Die Prosa sucht – die Lyrik findet
Ein schonungsloses, zärtliches und schwarzhumoriges Buch über das Ende alter Gewissheiten – gegen fertige Erklärungen, hin zu Unsicherheit und Verletzlichkeit (Goldegg Verlag)
Ein Mann sitzt in einem leeren Swimmingpool und schreibt um sein Leben.
Was als Versuch beginnt, die eigene Lebensmüdigkeit zu verstehen, wird zu einer literarischen Grenzüberschreitung: Zwischen Gedicht und Prosa, Erinnerung und Wutausbruch, Intimität und Anklage zerlegt er sich selbst – und mit sich eine ganze Welt.
„überall wird literatur inzwischen gebaut wie ein reihenhaus: grundriss, zielgruppe, thujenhecke. und dann kommt so ein buch daher wie ein leeres schwimmbecken mitten im garten – brüchig, hellblau, zwecklos – und einer setzt sich rein und schreibt, und plötzlich ist es der einzige ort weit und breit, wo man atmen kann.”
- Thomas Köck
Im Zustand tiefgreifender Erschöpfung, geprägt von beruflicher und existenzieller Krise und dem bevorstehenden Tod des Vaters, schreibt Thomas Andreas Beck über Müdigkeit, Wut, Scham, Sehnsucht nach Verbindung – und über den Versuch, eine andere Sprache für das eigene Leben zu finden. Persönliche Verletzlichkeit trifft dabei auf gesellschaftliche Wirklichkeit: auf tradierte Männlichkeitsbilder, Leistungslogik und ein Österreich, das ebenso mentaler Zustand wie konkreter Ort ist. Wirtschaftswelt und Männerangst, Pflegeheim und Kindheitserinnerung, Burnout und Beerdigung stehen nebeneinander. Es entsteht ein literarischer Raum, der sich den vertrauten Formen entzieht: Direktheit, poetische Verdichtung, Verletzlichkeit und Anklage, schwarzer Humor und Selbstironie, bis hin zur Sprachzertrümmerung. Ein Buch wie ein Selbstgespräch im Dunkeln.
„Thomas Andreas Beck ist ein zarter Kraftlackl – vielleicht der zarteste Kraftlackl der österreichischen Gegenwartsliteratur.”
- Katja Gasser
ZUM AUTOR
Thomas Andreas Beck, geboren 1968, ist Lyriker, Berater und Aktivist.
Der ORF verortet sein Schreiben „zwischen Qualtinger und Jelinek“ – einer eindeutigen Schublade hat Beck sich allerdings immer entzogen. Nach Ich lebe sterbe (2003) und Alles in die größte Kraft (2012) erschienen im Goldegg Verlag Texte die was keine Lieder geworden sind (2020) und Der Keller ist dem Österreicher sein Aussichtsturm (2024), mit dem er ein breites Publikum erreichte. Seine Texte, Lieder und Performances verbinden
Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty
Sich zu Wort melden. Wie Lyrik gehört werden kann
26.11.2026 13:30 - 13:55
DER STANDARD-Bühne
Messe Wien, Halle D
Zugleich erscheint das neue Buch:
»So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein« (Goldegg Verlag)
Zwei Stimmen gegen die Zeit. Ein Gespräch über Widerstand, Zärtlichkeit und warum Gedichte heute nötiger sind denn je. Wenn sich Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty über die Tonalitäten ihrer dichterischen Ausdrucksformen unterhalten, kommen viele Themen zur Sprache. Lyrik als Intervention und Einmischung, leise und lautstark. Ein Zeitbild, eine Momentaufnahme und – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie halten den gegenwärtigen Verhältnissen Kritik, Widerstand und Empörung entgegen, aber auch Humor und Zärtlichkeit. Es wird auf poetische Weise Klartext gesprochen.
Moderation: Cornelius Hell
In Kooperation mit dem Österreichischen PEN-Club.
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Aktuelles
WOFÜR IST ÖSTERREICH FREI?
Wörter auf meine Mühle: ein literarisches Aufeinandertreffen
In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Wander Bertoni, »Dienstag nach Vorschrift«, dem Österreichischen PEN-Club und dem PEN-Burgenland.
24. Oktober 2026
15.30–20.00 Uhr
Freilichtmuseum Wander Bertoni, Gritsch Mühle 1, 7092 Winden am See
Busabfahrt ab Wien: 14.00 Uhr
Zwei PEN-Autoren wollen es wissen: Wofür ist dieses Land frei?
Thomas Andreas Beck und David Hassbach laden in Kooperation mit dem Österreichischen und dem Burgenländischen PEN-Club sowie dem Freilichtmuseum Wander Bertoni zu einer offenen Lesung und Performance in der ehemaligen Gritsch Mühle.
Textschaffende sind eingeladen, sich mit der Frage „Wofür ist Österreich frei?“ auseinanderzusetzen: sie zu drehen und zu wenden, sich an ihr abzuarbeiten, sie zu zerlegen und neu zusammenzubauen. In der Mühle werden dabei keine Körner gemahlen, sondern Gedanken, Worte und Widersprüche in Bewegung gebracht.
Texte können mitgebracht werden oder vor Ort, inspiriert von der Umgebung, impulshaft entstehen. Vier Schreibmaschinen stehen dafür bereit.
Auf der gemeinsamen Lesebühne bekommt jeder Text seine Zeit und die Aufmerksamkeit aller. Den musikalischen Auftakt gestaltet Kristian Musser, bevor die burgenländische PEN-Autorin Katrin Bernhardt und der aus dem Iran geflüchtete Lyriker und PEN-Autor Soheil Zamani die literarische Bühne eröffnen.
Ein literarisches Happening, ein Betriebsausflug für Literaturbegeisterte, eine experimentelle Exkursion, eine Landpartie für Sprache, ein Symposium rund um eine Frage.
Vor allem aber: eine Einladung zum Austausch über Grenzen hinweg.
Damit literarische Szenen einander begegnen, sich konfrontieren und stören, verbinden und gegenseitig inspirieren.
Anfahrt
Die Anreise mit dem Zug und Auto ist möglich, Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.
Für Teilnehmer aus Wien gibt es einen kostenlosen Bustransfer nach Winden am See und retour. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Voranmeldung erforderlich bei:
Thomas Andreas Beck: tab@thomasandreasbeck.at
Ablauf
14.00 Uhr – Busabfahrt: Wien, Operngasse 4, Buszone (Mitfahrt nur nach Voranmeldung)
15.30 Uhr – Ankunft im Freilichtmuseum Wander Bertoni, Winden am See
16.30 Uhr – Offene Lesung & Performance
18.00 Uhr – Gemeinsamer Austausch bei Getränken und Snacks
20.00 Uhr – Rückfahrt nach Wien
Freilichtmuseum Wander Bertoni

Worte auf meine Mühlen / Literarisches Aufeinandertreffen im Freiluftmuseum Wander Bertoni
phil - Cafe, Buchhandlung& Bar in Wien
Mein neues Buch wird erstmals präsentiert - gemeinsam mit einem überaus besonderen jklassischen Musiker an meiner Seite.
Die Prosa sucht – die Lyrik findet
Ein schonungsloses, zärtliches und schwarzhumoriges Buch über das Ende alter Gewissheiten – gegen fertige Erklärungen, hin zu Unsicherheit und Verletzlichkeit (Goldegg Verlag)
Ein Mann sitzt in einem leeren Swimmingpool und schreibt um sein Leben.
Was als Versuch beginnt, die eigene Lebensmüdigkeit zu verstehen, wird zu einer literarischen Grenzüberschreitung: Zwischen Gedicht und Prosa, Erinnerung und Wutausbruch, Intimität und Anklage zerlegt er sich selbst – und mit sich eine ganze Welt.
„überall wird literatur inzwischen gebaut wie ein reihenhaus: grundriss, zielgruppe, thujenhecke. und dann kommt so ein buch daher wie ein leeres schwimmbecken mitten im garten – brüchig, hellblau, zwecklos – und einer setzt sich rein und schreibt, und plötzlich ist es der einzige ort weit und breit, wo man atmen kann.”
- Thomas Köck
Im Zustand tiefgreifender Erschöpfung, geprägt von beruflicher und existenzieller Krise und dem bevorstehenden Tod des Vaters, schreibt Thomas Andreas Beck über Müdigkeit, Wut, Scham, Sehnsucht nach Verbindung – und über den Versuch, eine andere Sprache für das eigene Leben zu finden. Persönliche Verletzlichkeit trifft dabei auf gesellschaftliche Wirklichkeit: auf tradierte Männlichkeitsbilder, Leistungslogik und ein Österreich, das ebenso mentaler Zustand wie konkreter Ort ist. Wirtschaftswelt und Männerangst, Pflegeheim und Kindheitserinnerung, Burnout und Beerdigung stehen nebeneinander. Es entsteht ein literarischer Raum, der sich den vertrauten Formen entzieht: Direktheit, poetische Verdichtung, Verletzlichkeit und Anklage, schwarzer Humor und Selbstironie, bis hin zur Sprachzertrümmerung. Ein Buch wie ein Selbstgespräch im Dunkeln.
„Thomas Andreas Beck ist ein zarter Kraftlackl – vielleicht der zarteste Kraftlackl der österreichischen Gegenwartsliteratur.”
- Katja Gasser
ZUM AUTOR
Thomas Andreas Beck, geboren 1968, ist Lyriker, Berater und Aktivist.
Der ORF verortet sein Schreiben „zwischen Qualtinger und Jelinek“ – einer eindeutigen Schublade hat Beck sich allerdings immer entzogen. Nach Ich lebe sterbe (2003) und Alles in die größte Kraft (2012) erschienen im Goldegg Verlag Texte die was keine Lieder geworden sind (2020) und Der Keller ist dem Österreicher sein Aussichtsturm (2024), mit dem er ein breites Publikum erreichte. Seine Texte, Lieder und Performances verbinden
Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty
Sich zu Wort melden. Wie Lyrik gehört werden kann
26.11.2026 13:30 - 13:55
DER STANDARD-Bühne
Messe Wien, Halle D
Zugleich erscheint das neue Buch:
»So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein« (Goldegg Verlag)
Zwei Stimmen gegen die Zeit. Ein Gespräch über Widerstand, Zärtlichkeit und warum Gedichte heute nötiger sind denn je. Wenn sich Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty über die Tonalitäten ihrer dichterischen Ausdrucksformen unterhalten, kommen viele Themen zur Sprache. Lyrik als Intervention und Einmischung, leise und lautstark. Ein Zeitbild, eine Momentaufnahme und – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie halten den gegenwärtigen Verhältnissen Kritik, Widerstand und Empörung entgegen, aber auch Humor und Zärtlichkeit. Es wird auf poetische Weise Klartext gesprochen.
Moderation: Cornelius Hell
In Kooperation mit dem Österreichischen PEN-Club.