Geh wohin dein Herz dich trägt.

Nach 4 Wochen NichtTun wieder da. Erholt und sehr, sehr motiviert! Ich liebe meinen Beruf! Hab ich das schon mal erwähnt!? Zwischen aufregenden Konzerten auf Bühnen, stillem Coaching im Wald und sinnvollen Projekten zwischen Stadtentwicklung und Benefiz. Innerhalb von wenigen Tagen zwei Konzerte, Arbeit mit Führungskräften und Unternehmern.

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Alles soll wieder so werden wie es niemals war.

Als Eltern zweier Söhne gingen wir damals zur Familienberatung. »Umgang mit Geschwisterkonflikten« war das Thema. Was mir bis heute, 15 Jahre später, in Erinnerung blieb, ist so einfach wie auch genial: Das Kind mit der grösseren Auffälligkeit – also das gerne als das »schwierigere Kind« bezeichnete – braucht statt Strafe und »gib endlich Ruhe, lass deinen Bruder auch an’s Spielzeug« noch mehr Aufmerksamkeit. Noch mehr Zeit mit ihm allein, noch mehr Wertschätzung, noch mehr Zuhören, noch mehr Pflege, noch mehr vom Kuchen.

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Fünf kluge Tips – direkt vom Strand.

Unter der griechischen Sonne schwitze ich, blicke auf’s Meer und philosophiere so vor mich hin. Wie es sich für Griechenlad so gehört…

1) Tu genau das, was dich am meisten freut, wo dein Herz brennt. Dort wo durch dein Tun auch Anderen Freude erwächst – dafür bezahlen sie dich gerne, dort ist dein Beruf.

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Frauen an die Macht!

Mir fallen in diesen Tagen so viele Frauen auf, die den Menschen im Lager Traiskirchen und an anderen Orten – wie z.B. Klosterneuburg – helfen. Autos voller Windeln, Unterhosen, ISO-Matten, Lebensmittel im Freundes- und Kundenkreis einsammeln – mit  Autos höchstpersönlich liefern, sich vernetzen, posten, berichten. Initiativen starten. Flüchtlingskinder unterrichten. Anpacken, wo die Politik versagt. Frauen, die mich an Löwinnen erinnern – schützende, entschlossene Mütter.

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Eltern werden ist nicht schwer.

Wikipedia sieht’s ja relativ trocken: Eltern (Genetik), Erzeuger oder Erzeugerin eines Kindes. War’s das dann? Rein raus – Schwangerschaftsyoga, Hebamme aussuchen, 9 Monate warten, werfen und fertig. Und dann? Stolz sein, Windeln schnuppern – Nase tief rein in den süßen BabyPopsch – „huiii, er hat Gacki gmacht, der kleine Stinker.“

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Spiel mit mir.

Spiel ist Hingabe. Hingabe an das, was ist. Begnügen mit dem was da ist. Der kleinste Stein wird zum Universum. Hundert Steine werden zu einem Staudamm, der Staudamm wird zu einer Brücke, der Bach wird zu einem Wasserfall, zu einem Badeteich, zu einem Fischersee.

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JA! Es ist nur dann gut, wenn’s für Alle gut ist.

Die »Wirtschaft der Freude« –  eine Idee, für welche ich mich bis vor 3 Jahren gemeinsam mit einer Gruppe anderer Vordenker_innen – rund um meine unternehmerische Heimat, den Impact Hub Vienna – eine Zeit lang engagiert habe. Als Initiative haben wir uns nach einer intensiven Phase zwar verloren,  vor allem weil wir uns jeweils auf unsere individuellen, sinnvollen Projekte konzentrieren wollten – ich mich auf meinen Weg als Liedermacher.

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Wenn die Antwort »Krieg« ist, war wohl die Frage falsch.

Ich komme hier gerne mit Antworten daher. Auf die Frage »Was ist ein Feind?« habe ich keine.

Ist ein Feind (muss ich das jetzt in FeindIn« gendern?) das Gegenteil von Freund? Oder jemand der mich zu vernichten versucht? Ist ein Feind jemand, den ich nicht mag, jemand den ich zu vernichten versuche, jemand, der mir im Weg steht? Ist ein Feind ein Angreifer, ein Verbrecher, der »meine« Gesetze bricht? Ist ein Feind überall auf der Welt ein Feind? Oder entsteht ein Feind durch meine Rechthaberei? Oder – noch schräger – erst durch meine Freundschaften, die sich nach aussen über Feindschaften definieren? Durch mein moralisches Bezugssystem? Oder ist ein »Feind« einfach nur mein Wort, welches ich verwende, wenn ich jemanden beschreibe, vor dem ich mich fürchte? Gibt es Feinde, wenn es keine Angst gibt?

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Am Ende wirst du das, was du nicht gelebt hast vermissen.

Lebst du mit deinen Gedanken nach hinten – oder nach vorn? Siehst du in deinem Kopfkino das, was vorbei ist – oder das, was kommen will? Das, was noch nicht da ist. Das, was in deiner Phantasie lebt – oder das, was hinter dir ist? Hörst du die Stimmen, die dich rufen – oder die Erinnerung, was irgendwer gesagt hat? Damals. Wie du sein solltest, wie du gewesen bist, wie es sein hätte sollen.

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ORF berichtet: Musiker singen Freude für MOMO Kinderhospiz

Das erste grosse Ziel unseres Benefiz-Projekts ist schon erreicht: Der 5 Minuten ORF Beitrag zur Thematisierung des Tabuthemas »Kinderhospiz« flimmerte heute Abend über die Bildschirme. Die professionelle Begleitung schwer kranker Kinder wird nicht vom Staat bezahlt, MOMO finanziert sich durch Ehrenamt und Spenden. Fünf Minuten Sendezeit sind unbezahlbar für MOMO. Darüber freuen sich in diesem Moment betroffene Familien, die Mitarbeiter und natürlich auch die 30 Künstler_innen. Anfang September wird es das Lied und den Film fertig sein – das Freude Präsentations Konzert planen wir schon. Danke an euch Alle!

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