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© Lisa Edi
Text Martha Miklin

Thomas Andreas ​Beck bringt zur Sprache. Am liebsten in seiner Lyrik, denn die entspricht ihm am meisten. Auch in seinen Liedern und Performances. Seine Kunst ist nichts und niemandem verpflichtet. Sie ist oft hart, sie verstört, macht sichtbar, klagt an. Der ORF verortet Beck „zwischen Qualtinger und Jelinek“. Einer Schubladisierung verweigert er sich. Ihm geht es nicht um Bezeichnungen, sondern um die Wirkung seines Schaffens, das immer ausgerichtet ist auf die Zukunft. Seine Bezugspunkte? Menschenwürde, demokratischer Diskurs und das freie Wort. Er schaut dorthin, wo andere lieber wegschauen. Das macht er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch beim Lösen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme: Beck stört, bevor er hilft. Oft kommt er erst dann ins Spiel, wenn es brennt – bei Fusionen, Generationswechsel, Krisen. Red mal mit dem Tom, heißt es dann. Der Weg liegt meistens hinter den Themen, die er ans Licht holt. Die er mit Sprache auf die Welt bringt. Hier wie da. In einem Spektrum zwischen Kraftausdrücken, Fachausdrücken – und Stille, denn auch die gehört zur Sprache. Und ja, es kommt vor, dass er mit der Klientel auch im Wald spazieren geht. Ein Zauberort!

Geboren 1968, Vater von zwei erwachsenen Söhnen, verheiratet mit der Kostüm‑ und Bühnenbildnerin Devi Saha. Er lebt in Wien und Breitenbrunn am Neusiedlersee und ist seit 2026 Generalsekretär des österreichischen PEN‑Clubs.

Foto Lisa Edi, Text Martha Miklin

Thomas Andreas ​Beck bringt zur Sprache. Am liebsten in seiner Lyrik, denn die entspricht ihm am meisten. Auch in seinen Liedern und Performances. Seine Kunst ist nichts und niemandem verpflichtet. Sie ist oft hart, sie verstört, macht sichtbar, klagt an. Der ORF verortet Beck „zwischen Qualtinger und Jelinek“. Einer Schubladisierung verweigert er sich. Ihm geht es nicht um Bezeichnungen, sondern um die Wirkung seines Schaffens, das immer ausgerichtet ist auf die Zukunft. Seine Bezugspunkte? Menschenwürde, demokratischer Diskurs und das freie Wort. Er schaut dorthin, wo andere lieber wegschauen. Das macht er nicht nur in seiner Kunst, sondern auch beim Lösen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme: Beck stört, bevor er hilft. Oft kommt er erst dann ins Spiel, wenn es brennt – bei Fusionen, Generationswechsel, Krisen. Red mal mit dem Tom, heißt es dann. Der Weg liegt meistens hinter den Themen, die er ans Licht holt. Die er mit Sprache auf die Welt bringt. Hier wie da. In einem Spektrum zwischen Kraftausdrücken, Fachausdrücken – und Stille, denn auch die gehört zur Sprache. Und ja, es kommt vor, dass er mit der Klientel auch im Wald spazieren geht. Ein Zauberort!

Geboren 1968, Vater von zwei erwachsenen Söhnen, verheiratet mit der Kostüm‑ und Bühnenbildnerin Devi Saha. Er lebt in Wien und Breitenbrunn am Neusiedlersee und ist seit 2026 Generalsekretär des österreichischen PEN‑Clubs.

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Aktuelles

12.07.26
Save the Date: #Kuratorbeck in der Strandbar Weiden - Garish unplugged

Es wird sehr besonders, selten und familienfreundlich. ab 12:00 doors (pack die Badehose ein) und 17:00 Konzert Garish Unplugged, in der Strandbar Weiden am Neusiedlersee!

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Bildergalerie
Save the Date: #Kuratorbeck in der Strandbar Weiden - Garish unplugged
30.06.26
Dienstag nach Vorschrift. Geschriebenes wird gelesen. Alles Andere wird gewesen.

Jeden letzten Dienstag ab 20 Uhr
im XENO, Wien

Im Rahmen vom „Dienstag nach Vorschrift“. Xeno, Schleifmühlgasse 21, 1140 Wien. Weitere Infos gibts hier.

03.07.26
Es gibt nichts Geheimnisvolleres als die Wirklichkeit. Anlässlich des 50. Todestages von Alexander Lernet-Holenia

18:00-20:00 
Österreichischer PEN-Club
sophie7, Apollogasse 21/6 im DG, 1070 Wien

Alexander Lernet-Holenia (1897 – 1976) war Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker. Er verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke und zählt zu den bedeutendsten Autoren der österreichischen Literaturgeschichte. Von 1972-1976 war er Präsident des Österreichischen PEN-Clubs, als auch Mitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands. Für sein umfangreiches Œuvre wurde er mit dem Kleist-Preis, dem Goethe-Preis, dem Preis der Stadt Wien und dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.

Lernet-Holenias phantastischer Kriminalroman Der Graf Luna erschien erstmals 1955 im Paul Zsolnay Verlag und ist eines der zu Unrecht vergessenen Werke der österreichischen Nachkriegsliteratur über den Opportunismus der österreichischen Eliten im Nationalsozialismus, Verdrängungsmechanismen nach 1945 und die Frage nach der eigenen Verantwortung angesichts des Verbrechens. Pünktlich zum 50. Todestag des großen österreichischen Erzählers bringt der Wiener Verlag Das vergessene Buch eine bibliophile Neuauflage des Romans heraus.
 
Begrüßung
Thomas Andreas Beck, Generalsekretär des Österreichischen PEN-Clubs
Im biografisch-literarischen Gespräch
Alexander Dreihann-Holenia, Nachfahre und Nachlassverwalter
Helmuth A. Niederle, ehem. Präsident des Österreichischen PEN-Clubs
Christian Teissl, Vorsitzender des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands
Moderation: Alexander Peer
Buchpremiere: Lesung aus dem „Graf Luna“ von Felix Kurmayer
Im literarischen Gespräch: Über einen phantastischen Kriminalroman mit politischer Spitze
Albert C. Eibl (Verleger) und Wynfrid Kriegleder (Nachwortautor)
 
Für Erfrischungen wird gesorgt. 
Das Buch wird vor Ort zu erwerben sein.

Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Clubs in Kooperation mit dem Österreichischen Schriftsteller/innenverband (ÖSV) und dem Verlag Das vergessene Buch (DVB)
 

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Alexander Lernet-Holenia (1897 – 1976) war Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker. Er verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke und zählt zu den bedeutendsten Autoren der österreichischen Literaturgeschichte. Von 1972-1976 war er Präsident des Österreichischen PEN-Clubs, als auch Mitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands. Für sein umfangreiches Œuvre wurde er mit dem Kleist-Preis, dem Goethe-Preis, dem Preis der Stadt Wien und dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.

Lernet-Holenias phantastischer Kriminalroman Der Graf Luna erschien erstmals 1955 im Paul Zsolnay Verlag und ist eines der zu Unrecht vergessenen Werke der österreichischen Nachkriegsliteratur über den Opportunismus der österreichischen Eliten im Nationalsozialismus, Verdrängungsmechanismen nach 1945 und die Frage nach der eigenen Verantwortung angesichts des Verbrechens. Pünktlich zum 50. Todestag des großen österreichischen Erzählers bringt der Wiener Verlag Das vergessene Buch eine bibliophile Neuauflage des Romans heraus.
 
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Helmuth A. Niederle, ehem. Präsident des Österreichischen PEN-Clubs
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Moderation: Alexander Peer
Buchpremiere: Lesung aus dem „Graf Luna“ von Felix Kurmayer
Im literarischen Gespräch: Über einen phantastischen Kriminalroman mit politischer Spitze
Albert C. Eibl (Verleger) und Wynfrid Kriegleder (Nachwortautor)
 
Für Erfrischungen wird gesorgt. 
Das Buch wird vor Ort zu erwerben sein.

Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Clubs in Kooperation mit dem Österreichischen Schriftsteller/innenverband (ÖSV) und dem Verlag Das vergessene Buch (DVB)
 

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