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Aktuelles

24.10.26
Worte auf meine Mühlen / Literarisches Aufeinandertreffen im Freiluftmuseum Wander Bertoni

WOFÜR IST ÖSTERREICH FREI?
Wörter auf meine Mühle: ein literarisches Aufeinandertreffen

In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Wander Bertoni, »Dienstag nach Vorschrift«, dem Österreichischen PEN-Club und dem PEN-Burgenland. 

24. Oktober 2026
15.30–20.00 Uhr
Freilichtmuseum Wander Bertoni, Gritsch Mühle 1, 7092 Winden am See
Busabfahrt ab Wien: 14.00 Uhr

Zwei PEN-Autoren wollen es wissen: Wofür ist dieses Land frei?

Thomas Andreas Beck und David Hassbach laden in Kooperation mit dem Österreichischen und dem Burgenländischen PEN-Club sowie dem Freilichtmuseum Wander Bertoni zu einer offenen Lesung und Performance in der ehemaligen Gritsch Mühle.

Textschaffende sind eingeladen, sich mit der Frage „Wofür ist Österreich frei?“ auseinanderzusetzen: sie zu drehen und zu wenden, sich an ihr abzuarbeiten, sie zu zerlegen und neu zusammenzubauen. In der Mühle werden dabei keine Körner gemahlen, sondern Gedanken, Worte und Widersprüche in Bewegung gebracht.

Texte können mitgebracht werden oder vor Ort, inspiriert von der Umgebung, impulshaft entstehen. Vier Schreibmaschinen stehen dafür bereit.

Auf der gemeinsamen Lesebühne bekommt jeder Text seine Zeit und die Aufmerksamkeit aller. Den musikalischen Auftakt gestaltet Kristian Musser, bevor die burgenländische PEN-Autorin Katrin Bernhardt und der aus dem Iran geflüchtete Lyriker und PEN-Autor Soheil Zamani die literarische Bühne eröffnen.

Ein literarisches Happening, ein Betriebsausflug für Literaturbegeisterte, eine experimentelle Exkursion, eine Landpartie für Sprache, ein Symposium rund um eine Frage.

Vor allem aber: eine Einladung zum Austausch über Grenzen hinweg.

Damit literarische Szenen einander begegnen, sich konfrontieren und stören, verbinden und gegenseitig inspirieren.

Anfahrt

Die Anreise mit dem Zug und Auto ist möglich, Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.

Für Teilnehmer aus Wien gibt es einen kostenlosen Bustransfer nach Winden am See und retour. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Voranmeldung erforderlich bei:

Thomas Andreas Beck: tab@thomasandreasbeck.at

Ablauf

14.00 Uhr – Busabfahrt: Wien, Operngasse 4, Buszone (Mitfahrt nur nach Voranmeldung)
15.30 Uhr – Ankunft im Freilichtmuseum Wander Bertoni, Winden am See
16.30 Uhr – Offene Lesung & Performance
18.00 Uhr – Gemeinsamer Austausch bei Getränken und Snacks
20.00 Uhr – Rückfahrt nach Wien

Freilichtmuseum Wander Bertoni

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Bildergalerie
Worte auf meine Mühlen / Literarisches Aufeinandertreffen im Freiluftmuseum Wander Bertoni
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18.11.26
Buchpräsentation im phil/Wien: SO WÜTEND WIE ICH BIN MUSS ICH SEHR TRAURIG SEIN

phil - Cafe, Buchhandlung& Bar in Wien
Mein neues Buch wird erstmals präsentiert - gemeinsam mit einem überaus besonderen jklassischen Musiker an meiner Seite. 

Die Prosa sucht – die Lyrik findet

Ein schonungsloses, zärtliches und schwarzhumoriges Buch über das Ende alter Gewissheiten – gegen fertige Erklärungen, hin zu Unsicherheit und Verletzlichkeit (Goldegg Verlag) 

Ein Mann sitzt in einem leeren Swimmingpool und schreibt um sein Leben.

Was als Versuch beginnt, die eigene Lebensmüdigkeit zu verstehen, wird zu einer literarischen Grenzüberschreitung: Zwischen Gedicht und Prosa, Erinnerung und Wutausbruch, Intimität und Anklage zerlegt er sich selbst – und mit sich eine ganze Welt.

 

„überall wird literatur inzwischen gebaut wie ein reihenhaus: grundriss, zielgruppe, thujenhecke. und dann kommt so ein buch daher wie ein leeres schwimmbecken mitten im garten – brüchig, hellblau, zwecklos – und einer setzt sich rein und schreibt, und plötzlich ist es der einzige ort weit und breit, wo man atmen kann.”

- Thomas Köck

Im Zustand tiefgreifender Erschöpfung, geprägt von beruflicher und existenzieller Krise und dem bevorstehenden Tod des Vaters, schreibt Thomas Andreas Beck über Müdigkeit, Wut, Scham, Sehnsucht nach Verbindung – und über den Versuch, eine andere Sprache für das eigene Leben zu finden. Persönliche Verletzlichkeit trifft dabei auf gesellschaftliche Wirklichkeit: auf tradierte Männlichkeitsbilder, Leistungslogik und ein Österreich, das ebenso mentaler Zustand wie konkreter Ort ist. Wirtschaftswelt und Männerangst, Pflegeheim und Kindheitserinnerung, Burnout und Beerdigung stehen nebeneinander. Es entsteht ein literarischer Raum, der sich den vertrauten Formen entzieht: Direktheit, poetische Verdichtung, Verletzlichkeit und Anklage, schwarzer Humor und Selbstironie, bis hin zur Sprachzertrümmerung. Ein Buch wie ein Selbstgespräch im Dunkeln.

 

„Thomas Andreas Beck ist ein zarter Kraftlackl – vielleicht der zarteste Kraftlackl der österreichischen Gegenwartsliteratur.”

- Katja Gasser

ZUM AUTOR

Thomas Andreas Beck, geboren 1968, ist Lyriker, Berater und Aktivist. 

Der ORF verortet sein Schreiben „zwischen Qualtinger und Jelinek“ – einer eindeutigen Schublade hat Beck sich allerdings immer entzogen. Nach Ich lebe sterbe (2003) und Alles in die größte Kraft (2012) erschienen im Goldegg Verlag Texte die was keine Lieder geworden sind (2020) und Der Keller ist dem Österreicher sein Aussichtsturm (2024), mit dem er ein breites Publikum erreichte. Seine Texte, Lieder und Performances verbinden 

26.11.26
Buch Wien / Wie Lyrik gehört werden kann

Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty  
Sich zu Wort melden. Wie Lyrik gehört werden kann

26.11.2026 13:30 - 13:55
DER STANDARD-Bühne
Messe Wien, Halle D

Zugleich erscheint das neue Buch:
»So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein« (Goldegg Verlag)

Zwei Stimmen gegen die Zeit. Ein Gespräch über Widerstand, Zärtlichkeit und warum Gedichte heute nötiger sind denn je. Wenn sich Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty über die Tonalitäten ihrer dichterischen Ausdrucksformen unterhalten, kommen viele Themen zur Sprache. Lyrik als Intervention und Einmischung, leise und lautstark. Ein Zeitbild, eine Momentaufnahme und – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie halten den gegenwärtigen Verhältnissen Kritik, Widerstand und Empörung entgegen, aber auch Humor und Zärtlichkeit. Es wird auf poetische Weise Klartext gesprochen.

Moderation: Cornelius Hell

In Kooperation mit dem Österreichischen PEN-Club.

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24.10.26
Worte auf meine Mühlen / Literarisches Aufeinandertreffen im Freiluftmuseum Wander Bertoni

WOFÜR IST ÖSTERREICH FREI?
Wörter auf meine Mühle: ein literarisches Aufeinandertreffen

In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Wander Bertoni, »Dienstag nach Vorschrift«, dem Österreichischen PEN-Club und dem PEN-Burgenland. 

24. Oktober 2026
15.30–20.00 Uhr
Freilichtmuseum Wander Bertoni, Gritsch Mühle 1, 7092 Winden am See
Busabfahrt ab Wien: 14.00 Uhr

Zwei PEN-Autoren wollen es wissen: Wofür ist dieses Land frei?

Thomas Andreas Beck und David Hassbach laden in Kooperation mit dem Österreichischen und dem Burgenländischen PEN-Club sowie dem Freilichtmuseum Wander Bertoni zu einer offenen Lesung und Performance in der ehemaligen Gritsch Mühle.

Textschaffende sind eingeladen, sich mit der Frage „Wofür ist Österreich frei?“ auseinanderzusetzen: sie zu drehen und zu wenden, sich an ihr abzuarbeiten, sie zu zerlegen und neu zusammenzubauen. In der Mühle werden dabei keine Körner gemahlen, sondern Gedanken, Worte und Widersprüche in Bewegung gebracht.

Texte können mitgebracht werden oder vor Ort, inspiriert von der Umgebung, impulshaft entstehen. Vier Schreibmaschinen stehen dafür bereit.

Auf der gemeinsamen Lesebühne bekommt jeder Text seine Zeit und die Aufmerksamkeit aller. Den musikalischen Auftakt gestaltet Kristian Musser, bevor die burgenländische PEN-Autorin Katrin Bernhardt und der aus dem Iran geflüchtete Lyriker und PEN-Autor Soheil Zamani die literarische Bühne eröffnen.

Ein literarisches Happening, ein Betriebsausflug für Literaturbegeisterte, eine experimentelle Exkursion, eine Landpartie für Sprache, ein Symposium rund um eine Frage.

Vor allem aber: eine Einladung zum Austausch über Grenzen hinweg.

Damit literarische Szenen einander begegnen, sich konfrontieren und stören, verbinden und gegenseitig inspirieren.

Anfahrt

Die Anreise mit dem Zug und Auto ist möglich, Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.

Für Teilnehmer aus Wien gibt es einen kostenlosen Bustransfer nach Winden am See und retour. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Voranmeldung erforderlich bei:

Thomas Andreas Beck: tab@thomasandreasbeck.at

Ablauf

14.00 Uhr – Busabfahrt: Wien, Operngasse 4, Buszone (Mitfahrt nur nach Voranmeldung)
15.30 Uhr – Ankunft im Freilichtmuseum Wander Bertoni, Winden am See
16.30 Uhr – Offene Lesung & Performance
18.00 Uhr – Gemeinsamer Austausch bei Getränken und Snacks
20.00 Uhr – Rückfahrt nach Wien

Freilichtmuseum Wander Bertoni

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18.11.26
Buchpräsentation im phil/Wien: SO WÜTEND WIE ICH BIN MUSS ICH SEHR TRAURIG SEIN

phil - Cafe, Buchhandlung& Bar in Wien
Mein neues Buch wird erstmals präsentiert - gemeinsam mit einem überaus besonderen jklassischen Musiker an meiner Seite. 

Die Prosa sucht – die Lyrik findet

Ein schonungsloses, zärtliches und schwarzhumoriges Buch über das Ende alter Gewissheiten – gegen fertige Erklärungen, hin zu Unsicherheit und Verletzlichkeit (Goldegg Verlag) 

Ein Mann sitzt in einem leeren Swimmingpool und schreibt um sein Leben.

Was als Versuch beginnt, die eigene Lebensmüdigkeit zu verstehen, wird zu einer literarischen Grenzüberschreitung: Zwischen Gedicht und Prosa, Erinnerung und Wutausbruch, Intimität und Anklage zerlegt er sich selbst – und mit sich eine ganze Welt.

 

„überall wird literatur inzwischen gebaut wie ein reihenhaus: grundriss, zielgruppe, thujenhecke. und dann kommt so ein buch daher wie ein leeres schwimmbecken mitten im garten – brüchig, hellblau, zwecklos – und einer setzt sich rein und schreibt, und plötzlich ist es der einzige ort weit und breit, wo man atmen kann.”

- Thomas Köck

Im Zustand tiefgreifender Erschöpfung, geprägt von beruflicher und existenzieller Krise und dem bevorstehenden Tod des Vaters, schreibt Thomas Andreas Beck über Müdigkeit, Wut, Scham, Sehnsucht nach Verbindung – und über den Versuch, eine andere Sprache für das eigene Leben zu finden. Persönliche Verletzlichkeit trifft dabei auf gesellschaftliche Wirklichkeit: auf tradierte Männlichkeitsbilder, Leistungslogik und ein Österreich, das ebenso mentaler Zustand wie konkreter Ort ist. Wirtschaftswelt und Männerangst, Pflegeheim und Kindheitserinnerung, Burnout und Beerdigung stehen nebeneinander. Es entsteht ein literarischer Raum, der sich den vertrauten Formen entzieht: Direktheit, poetische Verdichtung, Verletzlichkeit und Anklage, schwarzer Humor und Selbstironie, bis hin zur Sprachzertrümmerung. Ein Buch wie ein Selbstgespräch im Dunkeln.

 

„Thomas Andreas Beck ist ein zarter Kraftlackl – vielleicht der zarteste Kraftlackl der österreichischen Gegenwartsliteratur.”

- Katja Gasser

ZUM AUTOR

Thomas Andreas Beck, geboren 1968, ist Lyriker, Berater und Aktivist. 

Der ORF verortet sein Schreiben „zwischen Qualtinger und Jelinek“ – einer eindeutigen Schublade hat Beck sich allerdings immer entzogen. Nach Ich lebe sterbe (2003) und Alles in die größte Kraft (2012) erschienen im Goldegg Verlag Texte die was keine Lieder geworden sind (2020) und Der Keller ist dem Österreicher sein Aussichtsturm (2024), mit dem er ein breites Publikum erreichte. Seine Texte, Lieder und Performances verbinden 

26.11.26
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26.11.2026 13:30 - 13:55
DER STANDARD-Bühne
Messe Wien, Halle D

Zugleich erscheint das neue Buch:
»So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein« (Goldegg Verlag)

Zwei Stimmen gegen die Zeit. Ein Gespräch über Widerstand, Zärtlichkeit und warum Gedichte heute nötiger sind denn je. Wenn sich Thomas Andreas Beck und Katharina Wenty über die Tonalitäten ihrer dichterischen Ausdrucksformen unterhalten, kommen viele Themen zur Sprache. Lyrik als Intervention und Einmischung, leise und lautstark. Ein Zeitbild, eine Momentaufnahme und – die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie halten den gegenwärtigen Verhältnissen Kritik, Widerstand und Empörung entgegen, aber auch Humor und Zärtlichkeit. Es wird auf poetische Weise Klartext gesprochen.

Moderation: Cornelius Hell

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