Gastauftritt »Taxispeiber« im Off Theater Wien: 3. November


Die grossartige Tänzerin Leonie Wahl – im Hintergrund Michael Welz als Karikatur eines zeitgenössischen Tanzlehrers.


Michael Welz in der Rolle des Alt-Nazis, am unsichtbaren Lenkrad  Ernst Kurt Weigel als wortkarger Taxler. Fotos: Gunter Macho, Kostüm- und Bühnenbild: Devi Saha.

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Konzertkritik München, von Alexander Kinsky.

Kritik zum Konzert »Stille führt« – am 1.10. in München, Deutschland. Danke Alexander Kinsky.

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Wenn Hannes Wader und Konstantin Wecker betonen, man solle den Holocaust nie vergessen oder totschweigen, um ihn, als Mahnmal im Bewusstsein der Menschen verankert, nie wieder zu ermöglichen, so bestätigt und verdeutlicht Thomas Andreas Beck dies mit seinem Bekenntnislied „Schaut´s hin“, die Gräuel des Krieges schonungslos aufzählend. Seine Sensibilität fürs Mitmenschliche, Mitfühlende und in Extrembeispielen Entsetzliches anklagend und erschütternd Herausstellende offenbart Thomas Andreas Beck in sehr persönlich gefärbten Beziehungsliedern und Liedern für nahe Verwandte wie die Großmutter und den Sohn, aber erst recht in denen mit existenziellen Themen wie Kindesmissbrauch, autoritäre Erziehung oder allgemeiner angesichts der Not in der Welt oder der erdrückenden Atmosphäre in der Großstadt. Wenn man dann aus einem weiteren Lied erfährt, dass sich der Großvater erschossen hat und wie der Enkel seine Fassungslosigkeit in Worte und Töne zu kleiden versucht, so geht das ganz extrem zu Herzen. Zusammen mit dem kongenialen Mitmusiker Tom Bayer (Gitarre und Percussion) versteht Beck es, die Lieder vielfach extrem emotional aufzubauen, zunächst fast unscheinbar ruhig, und dann zum Seelenaufschrei explodierend. Die sich steigern könnende Wucht erinnert durchaus an den jüngeren Konstantin Wecker, an die Momente des „Halt´s Mei, Faschist“ oder ans „Renn lieber, renn“, und wenn Beck in die Rolle des widerlich autoritären Vaters schlüpft an Weckers „D´ Zigeiner san kumma“ oder Gerhard Polts oberflächlich witzige und doch im Kern die Masken beinhart herunterreißende Analyse des Faschistoiden im Durchschnittsbürger.

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Pressestimmen zum neuen Album »Stille führt«

Nachruf Wilfried Scheutz


Kreta. Montag Früh. In der kleinen Taverne, in der hinteren schmalen Gasse – ins Internet. Blick auf Instagram. Mir bleibt der Atem weg. Wolfgang hatte in der Nacht eine Serie von Wilfried Fotografien online gestellt – mit dem Kommentar „R.I.F.“.

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Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Österreich.


Gemeinsam mit einer Gruppe um die Zen Meisterin Anna Gamma begab ich mich auf die Reise. Auf den Spuren der Verbrechen das Nationalsozialismus in Österreich. Warum: Weil hin schauen, hin gehen hilft zu verstehen, unter welchen Bedingungen Menschen zu Horrortaten fähig sind – und was es daraus für unsere Gegenwart und Zukunft zu lernen gibt…

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„Ich bin Liedermacher, Liederschreiber, eigentlich Dichter“ – Thomas Andreas Beck im mica – Interview

Ja, auf diesem Album sind ausschließlich authentische Geschichten drauf. Ich bin Liedermacher, Liederschreiber, eigentlich Dichter. Ich habe es bisher vermieden, Geschichten zu erfinden. Für mich ist es unerlässlich, dass die Lieder etwas mit mir zu tun haben. Aber natürlich hat auch mein Blick auf die Welt, etwa auf den Krieg in Syrien, etwas mit mir zu tun. 

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Album Stille führt: Jetzt vorbestellen.

Das NEUE ALBUM kannst du ab jetzt hier bei Hoanzl vorbestellen! 

Wenn du in egoistisch dröhnenden Zeiten etwas zu sagen hast, kannst du panisch zu brüllen beginnen – oder still und zärtlich werden – wesentlich und ursprünglich. Singen statt nur sagen. Leise, weil es draußen laut ist, achtsam, weil die Gesellschaft brutal ist, liebevoll, weil’s so egoistisch zu geht. Jedoch nicht leise werden. Nur still.

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Frohe Ostern aus Athen.

Fünfzehn mal mehr Suizide, seit Beginn der Krise – im Vergleich zur Zeit davor. Eine „griechische Statistik“ – also sowieso nicht wahr, schrieb ein Freund auf Facebook. Die Griechen haben sich bereichert, auf Kosten der braven, anderen EU-Staaten. Sie haben gelogen und betrogen. Also passt’s schon wenn sie jetzt leiden müssen. Und dass sich Familienväter in den Kopf schießen, weil sie den zu hohen Lebensstandard, die zwei Autos, die Privatschule für die Kinder, das Haus nicht mehr leisten können – das berührt uns nicht: das hat uns nicht zu berühren. Denn wer Schulden hat ist selber schuld. Und wer Geld hat, hat Recht.

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