Die wirklich coolen Typen umarmen Flüchtlinge.

Ambivalenz ist das treffende Wort für das aktuelle Gefühlswirrwarr. Was ist richtig was ist falsch, wer hat recht, was ist fair? Was sagt das Hirn was der Bauch und was das Herz  – und vor allem: was sagt die Partei, die Ideologie – und was der Freundeskreis? Vertrauen und Mut versus Angst und Feigheit.

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Die »schau ma mal Grenze«

Was für ein mächtiges Wort. Grenze. Abgrenzung. Grenzübergang. Grenzerfahrung. Grenzzaun. Grenzverletzung. Grenzziehung. Grenzschranken. Grenzkontrolle.

Grenzen verbinden. Grenzen trennen. Niemand kann »nur seine eigene Grenze« bauen, nur für sich. Einseitig. Grenze bezieht sich immer auch auf die andere Seite. Niemand kann andere aussperren, ohne sich zugleich einzusperren.  Ich bin ein absoluter Freund klarer Grenzen. Gesunder Grenzen. Grenzen sind immer gemeinsame, nachbarschaftliche Bauwerke. Die Grenze ist immer auch der Ort der Berührung, der Begegnung. Und auch der Ort des Krieges, des Konfliktes. Aber auch der Ort des Filterns, des achtsamen Kennenlernens, der Prüfung. Ohne Achtsamkeit passiert an den Grenzen Verletzung. Achtsame Grenzen beschützen mich ohne mich einzuengen. Grenzen sichern und schützen Vertrauen. Grenzen ermöglichen uns ein friedliches Miteinander, schützen vor Missbrauch und regeln die Nachbarschaft. Ich möchte mich auf Grenzen verlassen können! Grenzen ermöglichen Frieden und konstruktive Nachbarschaft.

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Das Rezept: Glück gegen die Krise.

Der folgende Text ist aus einem Gespräch mit Professor Ernst Gehmacher entstanden:

Pro. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Prof. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Die Krise ist da, kein Zweifel. »Irgendetwas entsteht von unten her, eine neue geistige Bewegung.« sagt Ernst. Die Ängste und Probleme wurden mehr, die Lösungen sind für uns alle schwer greifbar, weit weg, kaum vorstellbar. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann, verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

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Geh wohin dein Herz dich trägt.

Nach 4 Wochen NichtTun wieder da. Erholt und sehr, sehr motiviert! Ich liebe meinen Beruf! Hab ich das schon mal erwähnt!? Zwischen aufregenden Konzerten auf Bühnen, stillem Coaching im Wald und sinnvollen Projekten zwischen Stadtentwicklung und Benefiz. Innerhalb von wenigen Tagen zwei Konzerte, Arbeit mit Führungskräften und Unternehmern.

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Alles soll wieder so werden wie es niemals war.

Als Eltern zweier Söhne gingen wir damals zur Familienberatung. »Umgang mit Geschwisterkonflikten« war das Thema. Was mir bis heute, 15 Jahre später, in Erinnerung blieb, ist so einfach wie auch genial: Das Kind mit der grösseren Auffälligkeit – also das gerne als das »schwierigere Kind« bezeichnete – braucht statt Strafe und »gib endlich Ruhe, lass deinen Bruder auch an’s Spielzeug« noch mehr Aufmerksamkeit. Noch mehr Zeit mit ihm allein, noch mehr Wertschätzung, noch mehr Zuhören, noch mehr Pflege, noch mehr vom Kuchen.

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Fünf kluge Tips – direkt vom Strand.

Unter der griechischen Sonne schwitze ich, blicke auf’s Meer und philosophiere so vor mich hin. Wie es sich für Griechenlad so gehört…

1) Tu genau das, was dich am meisten freut, wo dein Herz brennt. Dort wo durch dein Tun auch Anderen Freude erwächst – dafür bezahlen sie dich gerne, dort ist dein Beruf.

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Frauen an die Macht!

Mir fallen in diesen Tagen so viele Frauen auf, die den Menschen im Lager Traiskirchen und an anderen Orten – wie z.B. Klosterneuburg – helfen. Autos voller Windeln, Unterhosen, ISO-Matten, Lebensmittel im Freundes- und Kundenkreis einsammeln – mit  Autos höchstpersönlich liefern, sich vernetzen, posten, berichten. Initiativen starten. Flüchtlingskinder unterrichten. Anpacken, wo die Politik versagt. Frauen, die mich an Löwinnen erinnern – schützende, entschlossene Mütter.

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Eltern werden ist nicht schwer.

Wikipedia sieht’s ja relativ trocken: Eltern (Genetik), Erzeuger oder Erzeugerin eines Kindes. War’s das dann? Rein raus – Schwangerschaftsyoga, Hebamme aussuchen, 9 Monate warten, werfen und fertig. Und dann? Stolz sein, Windeln schnuppern – Nase tief rein in den süßen BabyPopsch – „huiii, er hat Gacki gmacht, der kleine Stinker.“

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Spiel mit mir.

Spiel ist Hingabe. Hingabe an das, was ist. Begnügen mit dem was da ist. Der kleinste Stein wird zum Universum. Hundert Steine werden zu einem Staudamm, der Staudamm wird zu einer Brücke, der Bach wird zu einem Wasserfall, zu einem Badeteich, zu einem Fischersee.

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JA! Es ist nur dann gut, wenn’s für Alle gut ist.

Die »Wirtschaft der Freude« –  eine Idee, für welche ich mich bis vor 3 Jahren gemeinsam mit einer Gruppe anderer Vordenker_innen – rund um meine unternehmerische Heimat, den Impact Hub Vienna – eine Zeit lang engagiert habe. Als Initiative haben wir uns nach einer intensiven Phase zwar verloren,  vor allem weil wir uns jeweils auf unsere individuellen, sinnvollen Projekte konzentrieren wollten – ich mich auf meinen Weg als Liedermacher.

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