Fünf Minuten nach Zwölf.

Der Tag danach – oder der erste Tag im Neuen.
Soziale Klimakatastrophe. Das ist es. Wir? Mittendrin. Für mich ist gestern Mittag eine Ära zu Ende gegangen. Der Zeitpunkt hätte kein authentischerer sein können: fünf vor zwölf startete der ORF den Livestream. 

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Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer

Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer
15th-29th February 2016
Log excerpts

Trips to Antarctica evoke big things in the minds of many people. I’ve noticed that quite often during my preparation for such trips. It’s a magical continent that very few people ever set foot on in their lives. So special attention is certainly paid to those who actually dare to make their way there.

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Die Geister die sie rufen…

Es verursacht mir körperliche Schmerzen zu erleben, wie die Verführer die dunklen Schatten der Menschen im Land manipulieren und die Fremdenangst in uns allen schüren. Das ist ein böses »Spiel« – eine unkontrollierbar gefährliche, manipulative Strategie: Die schlafenden Dämonen aggressiv zu wecken. Statt sie still und liebend zu umarmen und zu heilen. Wenn die Angst-Wut kollektiv erwacht, donnert es direkt aus dem schwarzen Unterbewussten in unsere Gesellschaft hinein. Dann ist der Geist aus der Flasche. Und dieser Geist lässt sich mit NLP Geplapper nicht mehr lenken.

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Die wirklich coolen Typen umarmen Flüchtlinge.

Ambivalenz ist das treffende Wort für das aktuelle Gefühlswirrwarr. Was ist richtig was ist falsch, wer hat recht, was ist fair? Was sagt das Hirn was der Bauch und was das Herz  – und vor allem: was sagt die Partei, die Ideologie – und was der Freundeskreis? Vertrauen und Mut versus Angst und Feigheit.

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Die »schau ma mal Grenze«

Was für ein mächtiges Wort. Grenze. Abgrenzung. Grenzübergang. Grenzerfahrung. Grenzzaun. Grenzverletzung. Grenzziehung. Grenzschranken. Grenzkontrolle.

Grenzen verbinden. Grenzen trennen. Niemand kann »nur seine eigene Grenze« bauen, nur für sich. Einseitig. Grenze bezieht sich immer auch auf die andere Seite. Niemand kann andere aussperren, ohne sich zugleich einzusperren.  Ich bin ein absoluter Freund klarer Grenzen. Gesunder Grenzen. Grenzen sind immer gemeinsame, nachbarschaftliche Bauwerke. Die Grenze ist immer auch der Ort der Berührung, der Begegnung. Und auch der Ort des Krieges, des Konfliktes. Aber auch der Ort des Filterns, des achtsamen Kennenlernens, der Prüfung. Ohne Achtsamkeit passiert an den Grenzen Verletzung. Achtsame Grenzen beschützen mich ohne mich einzuengen. Grenzen sichern und schützen Vertrauen. Grenzen ermöglichen uns ein friedliches Miteinander, schützen vor Missbrauch und regeln die Nachbarschaft. Ich möchte mich auf Grenzen verlassen können! Grenzen ermöglichen Frieden und konstruktive Nachbarschaft.

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Das Rezept: Glück gegen die Krise.

Der folgende Text ist aus einem Gespräch mit Professor Ernst Gehmacher entstanden:

Pro. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Prof. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Die Krise ist da, kein Zweifel. »Irgendetwas entsteht von unten her, eine neue geistige Bewegung.« sagt Ernst. Die Ängste und Probleme wurden mehr, die Lösungen sind für uns alle schwer greifbar, weit weg, kaum vorstellbar. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann, verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

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Alles soll wieder so werden wie es niemals war.

Als Eltern zweier Söhne gingen wir damals zur Familienberatung. »Umgang mit Geschwisterkonflikten« war das Thema. Was mir bis heute, 15 Jahre später, in Erinnerung blieb, ist so einfach wie auch genial: Das Kind mit der grösseren Auffälligkeit – also das gerne als das »schwierigere Kind« bezeichnete – braucht statt Strafe und »gib endlich Ruhe, lass deinen Bruder auch an’s Spielzeug« noch mehr Aufmerksamkeit. Noch mehr Zeit mit ihm allein, noch mehr Wertschätzung, noch mehr Zuhören, noch mehr Pflege, noch mehr vom Kuchen.

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Frauen an die Macht!

Mir fallen in diesen Tagen so viele Frauen auf, die den Menschen im Lager Traiskirchen und an anderen Orten – wie z.B. Klosterneuburg – helfen. Autos voller Windeln, Unterhosen, ISO-Matten, Lebensmittel im Freundes- und Kundenkreis einsammeln – mit  Autos höchstpersönlich liefern, sich vernetzen, posten, berichten. Initiativen starten. Flüchtlingskinder unterrichten. Anpacken, wo die Politik versagt. Frauen, die mich an Löwinnen erinnern – schützende, entschlossene Mütter.

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JA! Es ist nur dann gut, wenn’s für Alle gut ist.

Die »Wirtschaft der Freude« –  eine Idee, für welche ich mich bis vor 3 Jahren gemeinsam mit einer Gruppe anderer Vordenker_innen – rund um meine unternehmerische Heimat, den Impact Hub Vienna – eine Zeit lang engagiert habe. Als Initiative haben wir uns nach einer intensiven Phase zwar verloren,  vor allem weil wir uns jeweils auf unsere individuellen, sinnvollen Projekte konzentrieren wollten – ich mich auf meinen Weg als Liedermacher.

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