Kopfkino Madagaskar


Tag 01 | 17.10.2016 | Wien – Istanbul

Gebucht hab ich diese Reise vor dem 15. Juli 2016. Frag mich gerade – während ich in der heißen Sauna sitze – zweifach: erstens – hätte ich auch nach dem Putsch und den darauf folgenden, zigtausenden Verhaftungen den Flug bei Turkish Airways via Istanbul gebucht? Und – zweitens: wieso funktioniert mein iPhone bei 80 Grad Celsius?

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Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer

Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer
15th-29th February 2016
Log excerpts

Trips to Antarctica evoke big things in the minds of many people. I’ve noticed that quite often during my preparation for such trips. It’s a magical continent that very few people ever set foot on in their lives. So special attention is certainly paid to those who actually dare to make their way there.

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Gscheid oda goa ned!

12 Tage danach | Wien
Da lieg ich also krank im Bett. Selbstdiagnose: Schlafmangel und Verspätung der Seele.

Lomography Buenos Aires Airport

Lomography Buenos Aires Airport

  • Seit meiner Rückkehr aus der Antarktis war ich unterwegs. »Termine« – wie man sagt: Workshops und Teambuildings, Coachings und Interviews mit Journalisten. Buchhaltung, SVA Überweisung.
  • Protokolle und Angebotskonzepte. Verhandlungen, Telefonate und Kriseninterventionen. Porgy & Bess Konzertbesuch. Fotos sichten, sortieren. Mit Sponsoren kommunizieren. Emails und Texte schreiben. Therme und Sauna. Söhne treffen. Radiokulturhaus Abendveranstaltung. Antarktis Geschichte hundert mal erzählen. Rechtsanwalt informieren. Bankdirektor treffen. Kopfkino Plakate organisieren. Gitarre neue Saiten aufspannen und ein wenig spielen. Filmrollen zu Lomography bringen. Neue GIGs checken. Musikwerkstatt Bad Blumau entwickeln. Nach Graz zur Diagonale. Stundenlang ins iPhone starren und recherchieren, was da gerade politisch in der EU abgeht. 3 Nächte in Hotels. Ein paar hundert Kilometer auf der Autobahn. Versuch, mir meine Meinung zu bilden – zwischen „ja, Grenzen sind wichtig“ und „Menschenrechte für alle“, zwischen „Ich genieße dieses Luxusleben in Österreich“ und „darf ich es genießen, während Millionen Menschen leiden und flüchten“. Meine Zweifel sortieren, für welche Projekte ich mich zukünftig voll – und für welche gar nicht mehr engagieren will.

Was in diesen 12 Tagen nicht dabei war: Zeitigschlafen, Waldspaziergang, Freundetreffen, Sportlichsein, Liederschreiben, Sofaknotzen, Meditieren, Gemütlichessen, Gedankenbaumeln und Antarktiseindrücke sickern lassen.

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Das Rezept: Glück gegen die Krise.

Der folgende Text ist aus einem Gespräch mit Professor Ernst Gehmacher entstanden:

Pro. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Prof. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Die Krise ist da, kein Zweifel. »Irgendetwas entsteht von unten her, eine neue geistige Bewegung.« sagt Ernst. Die Ängste und Probleme wurden mehr, die Lösungen sind für uns alle schwer greifbar, weit weg, kaum vorstellbar. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann, verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

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Spiel mit mir.

Spiel ist Hingabe. Hingabe an das, was ist. Begnügen mit dem was da ist. Der kleinste Stein wird zum Universum. Hundert Steine werden zu einem Staudamm, der Staudamm wird zu einer Brücke, der Bach wird zu einem Wasserfall, zu einem Badeteich, zu einem Fischersee.

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Am Ende wirst du das, was du nicht gelebt hast vermissen.

Lebst du mit deinen Gedanken nach hinten – oder nach vorn? Siehst du in deinem Kopfkino das, was vorbei ist – oder das, was kommen will? Das, was noch nicht da ist. Das, was in deiner Phantasie lebt – oder das, was hinter dir ist? Hörst du die Stimmen, die dich rufen – oder die Erinnerung, was irgendwer gesagt hat? Damals. Wie du sein solltest, wie du gewesen bist, wie es sein hätte sollen.

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