Motivation im Arsch, Stimmung im Keller, Bank im Genick.

Jedes Wort, jeder Satz frei erfunden. Garantiert noch nie gehört – da draussen in der perfekten, guten, schönen Wirtschaftswelt. Utopische Realisierungen.

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Motivation im Arsch, Stimmung im Keller, Bank im Genick. Die goldenen Zeiten sind vorbei, die guten Leute längst weg, der Chef ein Führungswappler. Wir im Lager werden eh nie gefragt, schon längst das Hirn abgeschalten. Intern fliegen die Fetzen, der erste Stock ist schuld, das Erdgeschoss vertreibt die Kunden, der Verkauf hat’s versprochen. Wir lesen den Freitagskurier, die Linke weiss nicht was die Rechte macht. Scheuklappen. Ja, Aber! Alles schon probiert, gute Idee – das machen wir auch nicht. Da könnte ja jeder kommen, schau ma mal. Bei uns ist mehr Gemein als schafft. Betriebsrat gibt’s kan! Der Junior hat nix zum sagen, der Senior ist die graue Eminenz. Nachhaltigkeit rechnet sich nicht, csr Abteilung haben wir eh. Hörn’s ma mit dem Tschendern auf. Kunde droht mit Auftrag. Alle in einem Boot und an einem Seil, Kündigungswelle überlebt. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Die Kollegin ist im Burnout. Lachen gehen wir in den Keller, unser Leitbild hängt am Klo. Lauter Owezahrer. Wo wir sind ist Vorne. Wer hat gesagt, dass es einfach wird? Glaub keinem Budget das du nicht selbst gefälscht hast. Probleme gibt’s nicht – nur Herausforderungen, Konkurrenz nennen wir Mitbewerb. Berater sind Eunuchen. Workshops sind scheisse, machen sie auch Konfliktseminare? Einen Coach brauchen nur die Weicheier. Was sein soll geht leicht.
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Fünf Minuten nach Zwölf.

Der Tag danach – oder der erste Tag im Neuen.
Soziale Klimakatastrophe. Das ist es. Wir? Mittendrin. Für mich ist gestern Mittag eine Ära zu Ende gegangen. Der Zeitpunkt hätte kein authentischerer sein können: fünf vor zwölf startete der ORF den Livestream. 

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Arbeitszeit hat wenig mit Arbeitswirkung zu tun.

Grundlegend falsch ist es, unsere Arbeit ausschließlich in Zeit zu messen. Relevant ist nur die Wirkung. Was ja schon Einstein erkannte: E=m*c2  

Es kommt darauf an, wie stark wir die Masse beschleunigen – nicht wie lange wir sie ansehen. 

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Beck goes Hong Kong

Beck goes Hong Kong
27.052016 – 05.06.2016

TempelHK

Tag 01 | 27.05.2016 | VIE – Dubai

Allein Reisen. Ganz. Etwas anderes als zuletzt in die Antarktis.

Der wesentlichste Unterschied zwischen Antarktis und Hongkong ist, dass es diesmal eine Geschäftsreise ist, ich reise als Coach nach Asien, um dort den Team-Aufbau eines ursprünglich österreichischen Unternehmens zu begleiten.

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Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer

Trip to the Antarctic Team »blind « Andy Holzer
15th-29th February 2016
Log excerpts

Trips to Antarctica evoke big things in the minds of many people. I’ve noticed that quite often during my preparation for such trips. It’s a magical continent that very few people ever set foot on in their lives. So special attention is certainly paid to those who actually dare to make their way there.

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Gscheid oda goa ned!

12 Tage danach | Wien
Da lieg ich also krank im Bett. Selbstdiagnose: Schlafmangel und Verspätung der Seele.

Lomography Buenos Aires Airport

Lomography Buenos Aires Airport

  • Seit meiner Rückkehr aus der Antarktis war ich unterwegs. »Termine« – wie man sagt: Workshops und Teambuildings, Coachings und Interviews mit Journalisten. Buchhaltung, SVA Überweisung.
  • Protokolle und Angebotskonzepte. Verhandlungen, Telefonate und Kriseninterventionen. Porgy & Bess Konzertbesuch. Fotos sichten, sortieren. Mit Sponsoren kommunizieren. Emails und Texte schreiben. Therme und Sauna. Söhne treffen. Radiokulturhaus Abendveranstaltung. Antarktis Geschichte hundert mal erzählen. Rechtsanwalt informieren. Bankdirektor treffen. Kopfkino Plakate organisieren. Gitarre neue Saiten aufspannen und ein wenig spielen. Filmrollen zu Lomography bringen. Neue GIGs checken. Musikwerkstatt Bad Blumau entwickeln. Nach Graz zur Diagonale. Stundenlang ins iPhone starren und recherchieren, was da gerade politisch in der EU abgeht. 3 Nächte in Hotels. Ein paar hundert Kilometer auf der Autobahn. Versuch, mir meine Meinung zu bilden – zwischen „ja, Grenzen sind wichtig“ und „Menschenrechte für alle“, zwischen „Ich genieße dieses Luxusleben in Österreich“ und „darf ich es genießen, während Millionen Menschen leiden und flüchten“. Meine Zweifel sortieren, für welche Projekte ich mich zukünftig voll – und für welche gar nicht mehr engagieren will.

Was in diesen 12 Tagen nicht dabei war: Zeitigschlafen, Waldspaziergang, Freundetreffen, Sportlichsein, Liederschreiben, Sofaknotzen, Meditieren, Gemütlichessen, Gedankenbaumeln und Antarktiseindrücke sickern lassen.

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Heimat bist du grosser Helden, Opfer und Stars.

Nationalfeiertag, 26. Oktober 2015

Gerühmt, Geprüft, Geliebt. Helden, Opfer, Stars. Österreich. Es ist Zeit! Höchste Zeit. Jetzt. Oder nie. Auf zum kollektiven Erwachsen sein. Wir haben uns teilweise verirrt. Wir spalten uns. In die, die Sklaven ihrer Angst sein wollen – und in die, welche kompromisslos das Prinzip Menschlichkeit leben wollen. Beide Wege führen in die Irre. Österreich braucht die Vereinigung der Gegensätze, der Lager, der klaren Grenzen und der menschlichen Offenherzigkeit. Und wir brauchen Führerinnen – Männer und Frauen gemeinsam – welche jetzt Mut und Hoffnung zum Ausdruck bringen. Utopische Zuversicht und nüchternen Realitätssinn vereinen. »Ja, es ist scheisse, ja, wir haben uns das alle anders gewünscht, ja, es tut weh, ja, wir fürchten uns. Und ja: Wir stehen vor den wichtigsten Jahren Europas, seit 1945 war es nicht mehr so ernst und gefährlich für uns. Wir – die gerühmten, geprüften und geliebten ÖsterreicherInnen. Zeigen wir der Welt doch, was in uns steckt! Nutzen wir die Chance, als Mittelpunkt dieses Erdteils den Führungsanspruch zu stellen. Der ganzen Welt zu zeigen, wie das Utopische zu realisieren ist. Lassen wir uns von Nichts und Niemandem auseinander bringen. Wir sind ein Volk der Vielfalt, der Unterschiede, der Kulturen. Schon immer – und auch in Zukunft! Österreich ist frei. DAFÜR!

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Das Rezept: Glück gegen die Krise.

Der folgende Text ist aus einem Gespräch mit Professor Ernst Gehmacher entstanden:

Pro. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Prof. Ernst Gehmacher & Thomas Andreas Beck

Die Krise ist da, kein Zweifel. »Irgendetwas entsteht von unten her, eine neue geistige Bewegung.« sagt Ernst. Die Ängste und Probleme wurden mehr, die Lösungen sind für uns alle schwer greifbar, weit weg, kaum vorstellbar. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann, verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

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