Zwanzig Jahre selbst und ständig


Am 2. September 1998 gab es noch den Schilling. Fünfhunderttausend Stammkapital brauchte ich um ein Jahr nach dem Sprung in die Selbständigkeit meine Tombeck Marketing und Vertrieb GmbH zu gründen. Aus versteuertem Privatgeld musste es sein. Ich investierte meinen ersten Gewinn in mich.

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Zwölf

12 Stundentag – am Meer, Sonnenbrand, ein ganzes Buch ausgelesen. Eine einzige Pause ist das hier, dieser Urlaub. Zeit für Notizen, ein neues Gedicht, kurzes Nickerchen, ein Bier, ein Kaffee. Griechischen Salat, auf‘s Meer starren, den Platz wechseln. 12 Stunden lang, ganz schön anstrengend.

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Flüssigschas für Europa.

Hätte der Ischias ihn bloß länger zum Ruhe geben gezwungen. Stolz einen Deal zu verkünden, dass wir Flüssiggas aus Amerika nach Europa holen – per Schiff oder Atlantikpipeline, noch besser: gleich per beaming über‘s Weltall – ist das mieseste Verhandlungsergebnis seit langer, langer Zeit für Europa.

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Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Österreich.


Gemeinsam mit einer Gruppe um die Zen Meisterin Anna Gamma begab ich mich auf die Reise. Auf den Spuren der Verbrechen das Nationalsozialismus in Österreich. Warum: Weil hin schauen, hin gehen hilft zu verstehen, unter welchen Bedingungen Menschen zu Horrortaten fähig sind – und was es daraus für unsere Gegenwart und Zukunft zu lernen gibt…

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Leise, weil’s draußen so laut ist…

Wenn du in egoistisch dröhnenden Zeiten etwas zu sagen hast, kannst du panisch zu brüllen beginnen – oder still und zärtlich werden – wesentlich und ursprünglich. Singen statt nur sagen. Leise, weil es draußen laut ist, achtsam, weil die Gesellschaft brutal ist, liebevoll, weil’s so egoistisch zu geht. Jedoch nicht leise werden. Nur still. 

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Achtzehn Jahre und k)ein bisschen weise.

So schau ich drein wenn ich nach 18 Jahren noch immer feurig zu meinen Kunden düse…

Exakt vor 18 Jahren machte ich mich selbständig. Eigentlich aus meiner Unzufriedenheit heraus: Ich war es satt, unter einem egoistisch narzisstischem Führungswappler als Sales- & -Marketingmanager JCB Baumaschinen zu arbeiten. 

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Die Leere wird kommen. Unaufhaltsam.

Eigene Texte aus September 2003 gefunden. Ich sollte öfter umziehen, um auf vergessene Schätze zu stoßen. 


Deine Kreativität, deine Kraft, dein Feuer, deine Sehnsucht. Absitzen und Recht tun? Das hast du gelernt. Es ist nicht Meins. Es ist nicht Deins. 

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Maskenbuch. Oder: Der ungläubige Thomas.

Gesichtsbuch. Also der Ort, an dem wir unser Gesicht zeigen.
Uns freiwillig her zeigen, mit teilen, informieren, posieren, vernetzen, markieren. Uns verfolgen, veranstalten, einladen, Gefühlszustände monitoren und kommentieren, im Idealfall sogar diskutieren. Wir positionieren uns. Zeichnen Tag für Tag das Bild, als welches wir gesehen werden wollen. Was entsteht ist nie das „wahre Gesicht“ – im Gegenteil. Es ist unsere Maske, unser geschminktes Ideal, unser Rollenbild. Maskbook. So müsste es heißen. Ehrlicher weise.

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