Hilfe in der Krise.

Seit Tagen sind wir mittendrin in den Turbulenzen. Ich habe Hilfreiches und Wissenswertes aus meinem »Krisen-Management-Werkzeugkasten« zusammen gefasst: Für alle, denen es jetzt hoffentlich gut geht, aber auch für jene, die gerade mitten drin stecken. Im Alltag, in der kleinen Wohnung, im Hilfseinsatz, im Existenzkampf, in der Angst, der Beziehungskiste, vielleicht sogar in der Verzweiflung, der Trauer oder so wie ich vorgestern in der wilden Wut über die kollektive Zerstörung so vieler großartiger Unternehmen und Arbeitsplätze. Wer über das hinaus Hilfe braucht, reden will, um einen Rat fragen oder einfach nur erzählen wie es ihm geht: Bitte einfach bei mir melden. Ich bin da! Weiterlesen

Trailer zum neuen Album »Stille führt«

Film von Lukas Beck. Das Album »Stille führt« kommt am 9.6. bei Hoanzl auf die Welt.

Wenn du in egoistisch dröhnenden Zeiten etwas zu sagen hast, kannst du panisch zu brüllen beginnen – oder still und zärtlich werden – wesentlich und ursprünglich. Jedoch nicht leise.

Achtzehn Jahre und k)ein bisschen weise.

So schau ich drein wenn ich nach 18 Jahren noch immer feurig zu meinen Kunden düse…

 

Exakt vor 18 Jahren machte ich mich selbständig. Eigentlich aus meiner Unzufriedenheit heraus: Ich war es satt, unter einem egoistisch narzisstischem Führungswappler als Sales- & -Marketingmanager JCB Baumaschinen zu arbeiten. 

Seither beschaffte ich mir jeden – zuerst noch Schilling und dann – Euro selbst, hantelte mich Projekt für Projekt, Auftrag für Auftrag weiter. Zuerst als Sanierungsmanager, dann als Prozessoptimierer, Kriseninterventionierer und Verkaufstrainer. Tag für Tag ließ ich einerseits konsequent weg, was mich nicht begeisterte – und begann andererseits Neues zu lernen, Bücher zu fressen. Coachingausbildung, Systemische Aufstellen, Leadership, Markenkommunikation, Marketing – und dann die Einführung in den ZEN Buddhismus durch Anna Gamma

Das Weglassen machte Platz für begeisterndes Neues. 

Auch für die Musik. Ich begann vor 7 Jahren wieder live zu spielen – weit über 100 Konzerte sind’s seither geworden. Mein Wald fand mich, ich verkaufte mein Stadt-Atelier. Ich glaubte mir meinen Traum, dort zu arbeiten wo ich am liebsten meine Freizeit verbringe: Im Wald und beim Heurigen. Dort treffen mich meine Kunden, wir streifen durch die Wälder bei Pfaffstätten und Gumpoldskirchen. Seit 2014 arbeitet mein jüngerer Sohn David als Lehrling mit mir, der ältere Sohn Lukas seit neuestem auch. Er produziert für Kunden und uns selbst Filme. 

Heute bin ich einfach freudig und stolz, mein Unternehmer Sein achtzehn Jahre lang so erfolgreich und vor allem motiviert geschafft zu haben. 

Bethlehem, Hongkong, Paris, Kopenhagen, München, Wien, Erkheim, Bregenz, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten, Hamburg, Berlin,… Es geht weiter. Immer noch weiter. 

Danke an alle Kunden, Partner, Fans und WegbegleiterInnen – allein wäre ich gar nichts. Alles entsteht aus unseren Beziehungen.
#coaching #consulting #leadership #epu

Die Leere wird kommen. Unaufhaltsam.

Eigene Texte aus September 2003 gefunden. Ich sollte öfter umziehen, um auf vergessene Schätze zu stoßen. 


Deine Kreativität, deine Kraft, dein Feuer, deine Sehnsucht. Absitzen und Recht tun? Das hast du gelernt. Es ist nicht Meins. Es ist nicht Deins. 

Lebe! Lebe! Gib Gas, trau dich zu dir zu stehen. Trau dich in die Revolution. In die Evolution. Verändere. Vertrau auf dich. Trau dich. Steh zu dir. Folge deiner Sehnsucht. Andernfalls wirst du zerfressen, zerfressen von deiner verhinderten Seele. Verhinderte Seelen können böse werden. Frustriert. Sinnlosigkeit frustriert. Zerstört selbst.

Weil ja der Lebensauftrag als solcher nicht verstanden wurde. Wozu also leben? 

Den Auftrag erkennen. Mutig sein. Offen sein. Öffne dich. Steh zu dir. Deiner Agression. Deiner Sexualität, deiner Urkraft. Deinem Trieb. Treib es. So wie dein Herz es dir befiehlt. Nimm die Gülle die sich dir bietet. Und halte die Leere aus. 

Die Leere wird kommen. Unaufhaltsam. Sie wird dich schütteln, verzweifeln, enttäuschen. Dich fordern, reifen, erkennen lassen.  Weiterlesen

Motivation im Arsch, Stimmung im Keller, Bank im Genick.

Jedes Wort, jeder Satz frei erfunden. Garantiert noch nie gehört – da draussen in der perfekten, guten, schönen Wirtschaftswelt. Utopische Realisierungen.

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Motivation im Arsch, Stimmung im Keller, Bank im Genick. Die goldenen Zeiten sind vorbei, die guten Leute längst weg, der Chef ein Führungswappler. Wir im Lager werden eh nie gefragt, schon längst das Hirn abgeschalten. Intern fliegen die Fetzen, der erste Stock ist schuld, das Erdgeschoss vertreibt die Kunden, der Verkauf hat’s versprochen. Wir lesen den Freitagskurier, die Linke weiss nicht was die Rechte macht. Scheuklappen. Ja, Aber! Alles schon probiert, gute Idee – das machen wir auch nicht. Da könnte ja jeder kommen, schau ma mal. Bei uns ist mehr Gemein als schafft. Betriebsrat gibt’s kan! Der Junior hat nix zum sagen, der Senior ist die graue Eminenz. Nachhaltigkeit rechnet sich nicht, csr Abteilung haben wir eh. Hörn’s ma mit dem Tschendern auf. Kunde droht mit Auftrag. Alle in einem Boot und an einem Seil, Kündigungswelle überlebt. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Die Kollegin ist im Burnout. Lachen gehen wir in den Keller, unser Leitbild hängt am Klo. Lauter Owezahrer. Wo wir sind ist Vorne. Wer hat gesagt, dass es einfach wird? Glaub keinem Budget das du nicht selbst gefälscht hast. Probleme gibt’s nicht – nur Herausforderungen, Konkurrenz nennen wir Mitbewerb. Berater sind Eunuchen. Workshops sind scheisse, machen sie auch Konfliktseminare? Einen Coach brauchen nur die Weicheier. Was sein soll geht leicht.
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