Was beginnt mit H, endet mit ER und strebt an die Spitze der Macht?

In einer Welt, in der die demokratischen Mehrheiten Narzissten und Borderliner an die Macht wählen.

In einer Welt, in der Staatschefs die individuellen Bürger mit kollektiven SMS direkt anführen, wie Hitler damals über den Volksempfänger.

In einer Welt, in der Werbemilliarden uns glauben lassen, reich, geliebt und schön zu sein, weil wir uns in der Woche drei fesche Tshirts um 7 Euro leisten können. 

In einer Welt, in der wir uns in nur sieben Jahrzehnten krankhaft egoistisch dumm die Ressourcen aller
Nachfolgegenerationen einverleiben.

In einer Welt, in der es „Menschen“ gibt, die andere im Namen Gottes zerbomben, im Namen der Sicherheit und Gerechtigkeit Kriege führen.

In einer Welt, wo globale Ungerechtigkeit als normal gilt, 20% der Gesellschaft am Rücken von 80% in Armut, Krieg und Ungerechtigkeit lebt.

In einer Welt, in der Spiritualität und die Suche nach der eigenen Berufung als Esoterik abgewertet wird, und zugleich der Konsum als Gott angebetet.

In einer Welt, die die Potenziale der Kinder behandelt wie Dreck, Jugendliche durch Schulsysteme schleift und gleich macht was nie gleich sein kann.

In einer Welt, in der körperliche Schulmedizin in Hülle und Fülle – jedoch nicht, kaum seelische Psychotherapie gefördert wird. Und das natürlich nichts mit den Interessen der Pharmaindustrie zu tun hat.

In einer Welt, in der die Bienenvölker sterben wie die Lemminge, weil wir sie nicht in ihrem Dasein wertschätzen. Weil wir ausbeuten und düngen und zu dumm sind, uns natürlich zu ernähren.

In einer Welt, in der wir uns für unsere Falten und Bäuche genieren, uns glätten und spannen lassen – statt uns in Würde auf’s Sterben vorzubereiten.

In einer Welt, in der die populistische, politische Lüge salonfähig ist, und die stillen Wahrheiten kein Gehör finden.

In einer Welt, in der Eltern sich bekriegen, Männer ihren Frauen „Den Krieg erklären“, weil sie nicht mehr funktionieren wollen.

In einer Welt, in der Kinder als Pfand missbraucht werden, der Rache am Expartner geopfert, am Altar des Seelenschlachtens.

In einer Welt, wo wir unfähig sind uns gut zu fürchten, um dann daraus gestärkt mit Entschlossenheit zu agieren.

In einer Welt, in der erwachsene Menschen sich wie Kleinkinder führen lassen, von Verführern, die unrealisierbare „alles ist gut Problemlösungen“ verkünden.

In einer Welt, in der Väter von gekränkten Müttern gedemütigt werden, ihre Kinder nur nach Plan besuchen dürfen, statt lebendig organisch für Sie da zu sein.

In so einer Welt leben wir. Ich weiß von vielen, sehr vielen Menschen, die genau jetzt in ihren Ängsten stecken. Die gerade jetzt Angst haben, nicht in ihrer Kraft und Gesundheit sind, den Sinn nicht finden oder in dramatischen Konflikten gefangen sind. Einsam sind, frustriert und sauer. Die Nase voll haben. Anfällig sind für manipulativen Erlöser, Hetzer und Verführer.

Und es gibt viele, sehr viele, in denen der traurige Zorn aufsteigt. Jetzt. 

Wo sich die schmerzhafte Ohnmacht gegenüber der Übermacht in unseren Mägen anstaut. Die Tränendrüsen zum Bersten gefüllt und geschwollen sind. 

Viele, sehr viele warten auf die Rettung. Auf den Retter, so wie damals in der Kindheit. Damit endlich wieder Alles gut ist. 

Auf Rettung von Außen. Damit es innen endlich aufhört, so zu brennen. Damit der Knödl im Hals sich endlich löst, damit ich endlich wieder gut und voll atmen kann. 

In so einer Welt lebe ich. In so einer Welt frage ich mich, wofür es Zeit ist. 

Ich frage mich, wo ich mich noch immer so verhalte, als ob ich all das gar nicht wüsste. 

In dieser Welt frage ich mich, wo mir meine Verdrängung die Augen schließt, was ich zwar weiß, es aber dem Vergessen überlassen habe. Weil ich zu bequem bin, zu ängstlich, zu egoistisch. 

In dieser Welt ist es Zeit, aus der Stille und falschen Toleranz herauszutreten, das Wort zu ergreifen. Auf den Tisch zu hauen. 

Zu tun. Alles zu beenden, das nicht mehr passt, das sinnlos geworden ist. Alles zu bewahren, das mich und andere stärkt, das hilft, das gebraucht wird. Sinnvoll ist. Und neu zu beginnen, was jetzt möglich, notwendig und erleichternd ist. Für.

In dieser Welt biete ich meine Hilfe an. 

Am Weg zu den anderen Seiten der Welt. In die gewaltige Natur, in die Zuversicht, in die Hoffnung, in die Liebe, in den Glauben. In die Hilfsbereitschaft, in den Zusammenhalt, die Gerechtigkeit. In’s Selbstbewusstsein, in die Selbstermächtigung. In die Entschlossenheit. 

Diese Welt ist voll mit guten Menschen, Sehnsüchtigen, Mutigen. 

Diese Welt ist voll mit Licht. Selbst wenn’s dunkel ist: Dunkelheit ist noch verdecktes Licht. Immer. 

Diese Welt ruft nach Menschen, die gemeinsam die dunklen Decken weg ziehen. Entdecken. Demaskieren.

Damit das Licht befreit wird. 

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