Dezentrale Vor-Lesung. Aus dem neuen Buch »Texte die was keine Lieder geworden sind.«


Gemeinsam mit meinem Lebensfreund – dem erfahrenen visuellen Gestalter Clemens Schedler – ist mein drittes Buch so gut wie fertig. Es wurde ein poetisches Werk, eingebettet in eine kraftvolle und zugleich stille Welt der Gestaltung. Grosse Freude auch über die Partnerschaft mit dem wiener Goldegg Verlag, endlich fanden Elmar Weixlbaumer und ich ein gemeinsames Projekt und somit den Einstieg in eine hoffentlich lebenslange Kooperation.

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Freundschaft.

Das Magische an ihr ist diese bestimmende Klarheit. Kein Raum für Zweifel, wenig Platz für Interpretation. Sie ist eindeutig, sie stellt klar was zu tun ist. Sie übernimmt das Kommando. Weil Sie die „heilige Kraft“ zwischen uns ist, für mich das menschlich stärkst Mögliche. Sie überbrückt Grenzen zwischen Männern und Frauen, sie fragt nicht nach der ausgleichenden Gerechtigkeit.
Geben ist dann keine Frage der Berechnung, der Spekulation auf die Rückzahlung – Geben ist das einzig mögliche Prinzip. So oft wie möglich.

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Aufhören, solange es noch geht.

Bethlehem. Donauinsel. Festspielhaus Bregenz. Österreichisches Parlament. Museumsquartier Wien. Kirchentag Hamburg. Tage der Utopie Breklum. Wiener Rathausplatz, Salzburg, Klagenfurt. München. Dutzende Clubs, Strassenfeste, Stadtfeste, Bergfeste, Firmenfeiern. Tonstudios, Proberäume, Band und Solo.

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Zwanzig Jahre selbst und ständig


Am 2. September 1998 gab es noch den Schilling. Fünfhunderttausend Stammkapital brauchte ich um ein Jahr nach dem Sprung in die Selbständigkeit meine Tombeck Marketing und Vertrieb GmbH zu gründen. Aus versteuertem Privatgeld musste es sein. Ich investierte meinen ersten Gewinn in mich.

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Mei Bua// 2018// Kreta

Es war der Tag, an dem ich meine Yamaha FZX750 ohne jeden Zweifel im Bazar inserierte. Einen Tag später war sie weg. Ich schaute dem Fremden nach, der mit röhrendem Auspuff die Feuerwehrstrasse einmal runter und einmal rauf raste. Zwei scharfe Schlangenkurven und eine inszenierte Notbremsung später drückte er mir fünftausend Schilling in die Hand, schraubte das Kennzeichen ab und verlud das Nakedbike auf den Anhänger seines Autos.

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