Frohe Ostern aus Athen.

Fünfzehn mal mehr Suizide, seit Beginn der Krise – im Vergleich zur Zeit davor. Eine „griechische Statistik“ – also sowieso nicht wahr, schrieb ein Freund auf Facebook. Die Griechen haben sich bereichert, auf Kosten der braven, anderen EU-Staaten. Sie haben gelogen und betrogen. Also passt’s schon wenn sie jetzt leiden müssen. Und dass sich Familienväter in den Kopf schießen, weil sie den zu hohen Lebensstandard, die zwei Autos, die Privatschule für die Kinder, das Haus nicht mehr leisten können – das berührt uns nicht: das hat uns nicht zu berühren. Denn wer Schulden hat ist selber schuld. Und wer Geld hat, hat Recht.

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Leise, weil’s draußen so laut ist…

Wenn du in egoistisch dröhnenden Zeiten etwas zu sagen hast, kannst du panisch zu brüllen beginnen – oder still und zärtlich werden – wesentlich und ursprünglich. Singen statt nur sagen. Leise, weil es draußen laut ist, achtsam, weil die Gesellschaft brutal ist, liebevoll, weil’s so egoistisch zu geht. Jedoch nicht leise werden. Nur still. 

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Lebe dafür oder sterbe deswegen.


Es ist so krank, was wir aktuell weltweit erleben. Sobald wir uns die Zeit zum stillen Gespräch nehmen, schütten wir uns die Herzen aus. 

Ein Schwarm von Milliarden Menschen quält das Selbe: Mächtige, die in Abwesenheit von Respekt, Empathie und in Anwesenheit von krankhaftem Narzissmus – mit Gier und Lüge gepaart – über uns bestimmen. 

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Album: Stille führt.

Aus mir heraus – allein – das Beste aus mir heraus holen. Aus der Stille, in meiner Waldhütte.

Kopfkino Madagaskar


Tag 01 | 17.10.2016 | Wien – Istanbul

Gebucht hab ich diese Reise vor dem 15. Juli 2016. Frag mich gerade – während ich in der heißen Sauna sitze – zweifach: erstens – hätte ich auch nach dem Putsch und den darauf folgenden, zigtausenden Verhaftungen den Flug bei Turkish Airways via Istanbul gebucht? Und – zweitens: wieso funktioniert mein iPhone bei 80 Grad Celsius?

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Madagaskar. Auf geht’s.

#Madagaskar16 | Tag 01 | 17.10.2016 | Wien – Istanbul

Mit meinen neuen Spürsinn Schuhen von Dachstein wär die Krot noch am Leben. I sag’s gleich: i war’s ned!

Gebucht hab ich diese Reise vor dem 15. Juli 2016. Frag mich grad – während ich in der heißen Sauna sitze – zweifach: erstens – hätte ich auch nach dem Putsch und den darauf folgenden, zigtausenden Verhaftungen den Flug bei Turkish Airways via Istanbul gebucht? Und – zweitens: wieso funktioniert mein iPhone bei 80Grad Celsius?

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Achtzehn Jahre und k)ein bisschen weise.

So schau ich drein wenn ich nach 18 Jahren noch immer feurig zu meinen Kunden düse…

Exakt vor 18 Jahren machte ich mich selbständig. Eigentlich aus meiner Unzufriedenheit heraus: Ich war es satt, unter einem egoistisch narzisstischem Führungswappler als Sales- & -Marketingmanager JCB Baumaschinen zu arbeiten. 

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Die Leere wird kommen. Unaufhaltsam.

Eigene Texte aus September 2003 gefunden. Ich sollte öfter umziehen, um auf vergessene Schätze zu stoßen. 


Deine Kreativität, deine Kraft, dein Feuer, deine Sehnsucht. Absitzen und Recht tun? Das hast du gelernt. Es ist nicht Meins. Es ist nicht Deins. 

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Maskenbuch. Oder: Der ungläubige Thomas.

Gesichtsbuch. Also der Ort, an dem wir unser Gesicht zeigen.
Uns freiwillig her zeigen, mit teilen, informieren, posieren, vernetzen, markieren. Uns verfolgen, veranstalten, einladen, Gefühlszustände monitoren und kommentieren, im Idealfall sogar diskutieren. Wir positionieren uns. Zeichnen Tag für Tag das Bild, als welches wir gesehen werden wollen. Was entsteht ist nie das „wahre Gesicht“ – im Gegenteil. Es ist unsere Maske, unser geschminktes Ideal, unser Rollenbild. Maskbook. So müsste es heißen. Ehrlicher weise.

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